„Ein Knochenjob für Jochen-Bob“

leseprobeMit Beginn der Werbepause stand er aus seinem Fernsehsessel auf. Vier Flaschen Hefeberger Weizenpfütze hatten seine Blase zur Größe eines AOK-Sitzballons anschwellen lassen und verlangten dringend danach, seinen Körper zu verlassen. Deswegen pinkelte er auch die gesamte Werbepause durch und erschien pünktlich zur Fortsetzung des Horrorfilmes nach zwölf Minuten wieder in seinem Wohnzimmer. Leider war sein Lieblingsbier nun alle, nicht eine Weizenpfütze befand sich noch im Innern seines ansonsten leeren Kühlschrankes. Angesichts dieser Erkenntnis gruselte es ihn nun also wirklich. Dieses Gefühl hätte eigentlich der Film in ihm auslösen sollen. Filmblut ließ ihn aber generell kalt, und dieses B-Movie langweilte ihn genau genommen.
Plötzlich klingelte das lästige Telefon. Missmutig zerrte er das Handteil unter einem Stapel Dreckwäsche hervor und meldete sich schnaufend mit “Privatdetektei Jochen R. Schießer”
“Jochen Robert? Ich bin es, Mama. Junge, schalt mal TVblau an, da gibt es jetzt gerade einen Krimi. So einen Fall hattest du doch auch mal, das haben die glatt geklaut.” Pause am anderen Ende. “ Sag mal, hast du etwa ein Drehbuch oder sowas geschrieben und dahin gesendet?” Jochen-Bob, wie ihn seine Freunde nannten, rülpste ins Off, während er die Hand auf den Hörer legte und dann antwortete: “ Mama, ich schaue gerade was Gruseliges. Bis später also, ja?” “Du schaust doch nicht schon wieder Börsennachrichten?”
-Ende Textauszug-
Diese Geschichte wird bald auf bookrix zu lesen sein. Zur Veröffentlichung (mit ISBN und so) ist sie nicht vorgesehen.  Infos dazu, wann es soweit ist, folgen an dieser Stelle.

Jetzt wieder ebay

pexels-photo-2533352.jpeg
Photo by Philbert Pembani on Pexels.com

Auf der Suche nach einer Verkaufsmöglichkeit bin ich unter all den Apps und Portalen doch wieder auf ebay gekommen. Es geht darum, dass ich mich von einigen Dingen trennen und mit leichtem Gepäck reisen will, wie man so singt. So löse ich meine Platten- und Uhrensammlung auf und reduziere meinen Bücher- und CD-Bestand. Kauft man eigentlich noch CD´s im Laden, in Zeiten von Streamingdiensten und Internetradio? Ich schon, weil ich will, dass die Künstler fair bezahlt werden. Ist ja bei den Streamingdiensten so eine undurchschaubare Sache, oder?

111Wie gesagt, demnächst bin ich also wieder auf ebay zu finden. Wenn es funktioniert, habe ich auf diese Weise wieder Platz in meinen Kommoden und etwas weniger Platz auf meinem Konto gewonnen. Und vielleicht kann ich da ebenfalls noch das eine oder andere Schnäppchen ersteigern. Seinerzeit habe ich mit ebay ja aufgehört, weil ich erfuhr, dass die Spaßbieter und andere Gauner dort zahlenmäßig zunahmen. Aber die hat man heute leider Gottes ja überall.

 

Karneval – mir egal

Es muss sich nicht alles wiederholen. Nicht zu jeder neu anstehenden Kamellewurfsaison, auch Karneval genannt, und auch nicht zum Jahreswechsel und anderen Feiertagen. Was ich meine, ist die Tatsache, dass sich hier dazu schon genug Postings meiner Wenigkeit finden, so dass ich mir heuer eine beißende Satire gegen die Jecken verkneife. Dass ich als eher introvertierter Muscheltreter nicht auf Kommando Frohsinn versprühe oder nur dann feiere, wenn mich der Kalender dazu auffordert, erklärt sich von selbst. Kann man hier im Archiv nachlesen. Einfach mal „Karneval“ eingeben in der Suchleiste. Ähm… tja… nun ist das hier doch noch ein Posting geworden.

 

Unterhaltsames Kaffeebuch (Lesetipp)

Eine amüsante Frühstücksgeschichte, die auf einer alten Idee von mir basiert, könnte demnächst als BookRix-ebook erscheinen. „Als der Kaffee alle war“, ging es in jenem Café, wo die Episode spielt,  drunter und drüber. Ich sage nur, Reisegruppe.  Weitere Episoden

um und zum Kaffee gibt es übrigens in nachfolgendem Buch(Abb. durch Klick vergrößerbar) Meine o.g. Geschichte war als Beitrag für diese Anthologie zu lang, weswegen ich dann mit einem Gedicht dabei war. Inzwischen will ich aus der chronologisch aufgelisteten, nur halbherzigen Schilderung der Geschehennisse um den ausgegangenen Kaffee ein Buch machen. Vielleicht wird es auch so ein Sammelband von Kaffeegeschichten, wie ich ihn schon mal anstrebte. Und dann, wegen des selbst auferlegten Veröffentlichungsstopps, erscheint das Resultat eben nur für BookRix-Leser. Hier noch ein paar Eckdaten zum heutigen Lesetipp.

 

  • Taschenbuch: 185 Seiten € 13,50
  • Verlag: Wendepunkt Verlag; Auflage: Aber bitte mit Sahne! Kaffeehaus-Geschichten (30. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394268859X
  • ISBN-13: 978-3942688598

 

die erklärung manchen dinges aus sicht eines schreiberlinges