Kleiner Irrtum bei Covergestaltung – die Stories sind dieselben

Wer mag, kann von mir ein Kurzgeschichtenheft kostenlos zugesendet bekommen, einzig die Coverüberschrift ist ein Irrtum. Innen befindet sich dann schon die richtige Überschrift, und die Kurzgeschichten sind auch fehlerfrei, soweit ich das -zusammen mit dem Lektorat – beurteilen kann. Auch ein Leseprobenheft des Buches „Der boshafte Verblichene“ mit zwanzig Seiten Textauszügen lege ich gern bei. Ihr erreicht mich unter der im Impressum angegebenen Mail, auf Facebook, per WhatsApp oder hinterlasst hier einen Kommentar mit Mailadresse, ich melde mich dann.

War mal wieder auf „Bilderfang“

… und bin während dieses Ausfluges in den „Schreibjagd“-Modus übergegangen, soll heißen, habe an weiteren Ideen getüftelt für die Kurzgeschichte „Schlüsselerlebnisse“ und ein weiteres Projekt. Hier die Ergebnisse zunächst in Pixeln, dann in wenigen Worten 🙂

Ich denke gern über das Schreiben nach, wenn ich unterwegs bin. Natürlich treiben mich nicht nur, aber auch Gruselfantastereien um, bei denen es böshumorig, hinterlistig und intrigant zugehen soll. Gewaltszenen werde ich nicht ausführlicher darstellen, als es der Story dienlich ist. Humor und Gänsehautfeeling sind als Ergebnis viel erstrebenswerter. Zugegeben, Kissenkraller wie der Film „Der Joker“sind eine Klasse für sich, und ich habe ihn genossen, und wenn mich meine Protas in so einen Strudel von Gewalt hineinziehen, wenn mich die Handlung an so einen Punkt hinführt, kann ich als Autor immer noch eingreifen. Humor kann auch eine Waffe sein, egal wie stumpf er ist.

Schluss mit Stilmixereien – Schräge Geschichten sind mein Genre

Vorrangig schreibe ich jetzt Kurzgeschichten und schräge, komödiantisch angelegte Erzählungen mit absurder Komik so wie #Plaschke. Keine Krimis, keine Biopics, keine Liebesromane, eventuell wage ich nochmal einen Ausflug in die Dystopie oder in die Prosaische Lyrik. Was mich wohl derzeit am meisten umtreibt, sind Horrorgeschichten mit Humor. Horror und Humor – Über diese Mischung habe ich mich ja schon einmal hier geäußert. Und der boshafte Sterbeberger Steckdosenzombie Plaschke ist ja auch nicht soweit von diesem Stilmix entfernt. Damit habe ich mich nun also entschieden, womit ich mich zukünftig vorrangig beschäftige.

Aus Zeitgründen langt es derzeit bei mir oft nur zum Bloggen, denn hier kommt es nicht so auf die Länge an. ( Das ist für manchen Mann durchaus ein tröstender Spruch, wenn er ihn hört…) Aber immerhin haben sich hier schon weit über 1000 Artikel gesammelt – weswegen ich mal wieder auf das Archiv zum Stöbern verweise – und auch selbst gern drauf zurückgreife. Manches wieder gefundene Zeugnis meiner manchmal abgedrehten Fantasie war mir schon gänzlich aus dem Bregen gerutscht, so dass ich beim Lesen einen „Aha“-Effekt hatte.

Leseprobe (2) „Schlüsselerlebnisse“

Antonia rannte die Straße entlang, und während ihr die Tränen kamen, hielt sie sich die brennende Wange. Nur weg von diesem Säufer. Sie wusste, er würde jetzt hinter ihr her sein, ihren Jonathan würde Oma Kruse im Parterre für ein paar Stunden behüten müssen. Sie rannte in die Nebenstraße, wo sie eine etwas versteckt stehende Telefonzelle wusste. Hier würde der dicke Säufer sie hoffentlich in den nächsten drei Minuten nicht suchen. Zitternd vor Aufregung wählte sie die Nummer der alten Kruse. Ein Ruf ging ab, zweimal, dreimal. Ungeduldig trat Antonia von einem Bein aufs andere. „Komm schon, Oma Kruse.“

Endlich nahm jemand den Hörer ab. „Ja?“

Antonia bat sie, das Kind nach unten zu holen und zu behüten, bis sie in einigen Stunden wieder da sein würde.

Schweigen am anderen Ende, jemand atmete schwer.

„Oma Kruse? Hast du Zeit, kannst du mir den Gefallen tun?“

Ein tiefes Grummeln am anderen Ende war die Antwort. Das klang so gar nicht nach der Witwe.

„Hallo? Wer ist da?“

Rascheln und Knistern in der Leitung, jemand flüsterte aufgeregt: „Bist du verrückt? Leg auf!“ Und das passierte auch.

die erklärung manchen dinges aus sicht eines schreiberlinges