Schuld ist diese Frühlingsseuche

Nun ist es also soweit, dass die Regierung in Gestalt der Kanzlerin uns schon soziale Kontakte verbietet, oder zumindest empfiehlt, auf sie zu verzichten. Hallo? Das hieße auch: Kein Shopping, kein Facebook, nur Fernsehen. Schlimm genug, dass Kinder die eigenen Großeltern nicht mehr besuchen dürfen. Ist das noch vertretbar oder schon Ausgrenzung?  Und was ist mit den Mehrgenerationen-Häusern, wo alt und jung zusammen unter einem Dach leben? Solche Begegnungsstätten sind doch so ein verheißungsvoller Anfang, die Kleinen von den Senioren profitieren zu lassen und etwas Aufmunterung und einen Sinn  in deren Alltag zu bringen. Das macht uns nun diese blöde Frühlingsseuche kaputt, und wir haben keine Wahl, als abzuwarten? Leider ist das in der Tat so, bis es 2021 einen Impfstoff gibt und man sich vorbeugend impfen lassen kann.

 

Photo by Matt Hardy on Pexels.com

Ich bin bisher noch vergleichsweise unbetroffen, lediglich meine Lesung am 15.3. wurde verschoben, aber da wäre der Eintritt ohnehin frei gewesen und es wären vermutlich kaum mehr als 20 Leute gekommen.  Die Leipziger Buchmesse hat mich dieses Jahr eh  nicht so  interessiert, und bis die Berlin BUCH im November stattfindet, sieht die Lage hoffentlich freundlicher aus. Viele Alleinerziehende und Berufstätige müssen nun die Herausforderung der Kinderbetreuung ihrer Sprösslinge meistern, da Schulen und Kitas bis 16.April in MV geschlossen bleiben.

Wenn die Quarantäne dann um sich greift, werden bald auch große Betriebe und Firmen menschenleer bleiben. Die wirtschaftlichen Folgen zu beobachten, dürfte einen Lernprozess in Gang setzen, wie Deutschland ihn lange nicht hatte. Dagegen sind die aktuellen Probleme, die Corona mit sich bringt, erst der Anfang  und zum Teil hausgemacht, wie mangelnde Bettenkapazität in den Kliniken, Ärztemangel und Hamsterkäufe.

Schade, dass wir nicht besser auf solch ein Szenario eingestellt sind,  wir Deutsche hätten das Zeug dazu gehabt; aber leider nicht die Politiker dazu. Abwrackprämie und Windkraft sind eben nichts gegen ein pandemieresistentes und gut gebildetes, arbeitsfähiges Volk.

Working Life is hard

I will try to write some english postings here as well, because of getting my speak knowledge back and improving it.  Its also because of some nice english comments I got, wich were not spam.  So please I appologize for deleting links  I can´t read in other languages then english and german. In the back time there  were a  few russian and arabian links I putted in trash.  But don´t hesitate to comment!

Im only a few times in a month blogging, because I´ve got a full time job as a Customer Service Representative. As you know, the working life can be hard, even if you´re joining the morning and evening city traffic.  You also might  have to do some shopping, cooking and sleeping, haha.

„Ein Knochenjob für Jochen-Bob“

leseprobeMit Beginn der Werbepause stand er aus seinem Fernsehsessel auf. Vier Flaschen Hefeberger Weizenpfütze hatten seine Blase zur Größe eines AOK-Sitzballons anschwellen lassen und verlangten dringend danach, seinen Körper zu verlassen. Deswegen pinkelte er auch die gesamte Werbepause durch und erschien pünktlich zur Fortsetzung des Horrorfilmes nach zwölf Minuten wieder in seinem Wohnzimmer. Leider war sein Lieblingsbier nun alle, nicht eine Weizenpfütze befand sich noch im Innern seines ansonsten leeren Kühlschrankes. Angesichts dieser Erkenntnis gruselte es ihn nun also wirklich. Dieses Gefühl hätte eigentlich der Film in ihm auslösen sollen. Filmblut ließ ihn aber generell kalt, und dieses B-Movie langweilte ihn genau genommen.
Plötzlich klingelte das lästige Telefon. Missmutig zerrte er das Handteil unter einem Stapel Dreckwäsche hervor und meldete sich schnaufend mit “Privatdetektei Jochen R. Schießer”
“Jochen Robert? Ich bin es, Mama. Junge, schalt mal TVblau an, da gibt es jetzt gerade einen Krimi. So einen Fall hattest du doch auch mal, das haben die glatt geklaut.” Pause am anderen Ende. “ Sag mal, hast du etwa ein Drehbuch oder sowas geschrieben und dahin gesendet?” Jochen-Bob, wie ihn seine Freunde nannten, rülpste ins Off, während er die Hand auf den Hörer legte und dann antwortete: “ Mama, ich schaue gerade was Gruseliges. Bis später also, ja?” “Du schaust doch nicht schon wieder Börsennachrichten?”
-Ende Textauszug-
Diese Geschichte wird bald auf bookrix zu lesen sein. Zur Veröffentlichung (mit ISBN und so) ist sie nicht vorgesehen.  Infos dazu, wann es soweit ist, folgen an dieser Stelle.

die erklärung manchen dinges aus sicht eines schreiberlinges