So kann´s gehen …

Ich kämme mir morgens meine Pechsträhnen aus dem Gesicht und esse einen Glückskeks. Darin steht das berühmte Zitat. dass die Lage hoffnungslos, aber nicht ernst sei. Vor Lachen falle ich vom Stuhl und verstauche mir den kleinen Finger. Ja so ein Hoffnungslos hätte ich auch gerne, und wenn möglich, keine Niete. Hoffnung, also die Nahrung der Gutgläubigen, stirbt ja bekanntlich zuletzt, glaubt der Volksmund zu wissen. Und als ich mir vorstelle, wie die Hoffnung schon bald auf unserem Planeten das Licht ausknipst, weil keiner mehr da ist zum Sterben, wird mir doch etwas blümerant. Also gehe ich zum Arzt, nutze die Gunst der Stunde, und genieße Tag 1 meiner Krankschreibung fernab von Hektik und Stress. Schlechten Kaffee und viel zu tun habe ich auch zu Hause. Fest steht: Die Chance ist ganz ergriffen (worden) von mir.

MIt Geduld und Spucke

Auf der Suche nach weiteren Ideen für Kurzgeschichten und/ oder Erzählungen kann ich mich nun von meinen ganzen selbstgebastelten Coverideen inspirieren lassen. A pro pos Inspiration.

Schaun wir mal, was bei rum kommt. Und die Gespenstergeschichte wird zusammen mit einer weiteren humorgruseligen Fantasygeschichte erscheinen. Mindestens mit einer weiteren. Auf Facebook hab ich´s meinen Autorenkollegen schon verraten. Die zweite Geschichte bedarf dann aber auch noch einer Neufassung. Es geht um – „Die Blutbankräuber“. Ihr wisst ja: damit Vampire eine Blutbank ausrauben können habe ich das Mittelalter mittels Zeitreise quasi in das Jetzt verlegt, und so die Realität etwas verbogen. Das gestalte ich jetzt um. Aber Fakt ist: „Gespenster sind nicht feige“. Und „Vampiren ist alles beißegal“. ( Anmerkung: So die Arbeitstitel)

Nur scheinbar ein Märchen

Eine mystische Parabel mit Realitätsbezug soll es werden.

Spoileralarm zur Erzählung „Das Waldhaus“

Das legendäre Waldhaus hat vieles schon erlebt. Hier verbrannte die Hexe, die Hänsel und Gretel fressen wollte, und hier lag ein Wolf im Bett und wartete darauf, dass sein Abendbrot namens Rotkäppchen durch die Tür hereinspaziert kam.
Jetzt aber soll es saniert und der wohlhabenden Tochter von König Drosselbart und Schneewittchen zum Kauf angeboten werden. So will es die Gemeinde des Märchenlandes, denn in den Kassen fehlt Geld. Die adeligen Eltern haben sich bereit erklärt, so die Gemeinde zu unterstützen. Sind sie etwa moderne, soziale Monarchen? Mitneffen, öhm, mitnichten, keineswegs. Sie verfolgen ganz eigennützige Ziele. Mehr verrate ich nicht von der dritten Erzählung.

Lockdown back in Town

GLOSSE. Zum Glück wird der Lockdown verlängert. Ich hatte schon befürchtet, ich müsste nun nach der Arbeit noch in die Stadt fahren, um noch in die offenen Geschäfte zu kommen, bevor sie der verkürzten Öffnungszeiten wegen um 18 Uhr schließen. Shoppen, so lange es noch möglich ist, oder so. Dieser Stress bleibt mir erspart, und ich kann mich aufs Schreiben konzentrieren. Ich muss niemanden irgendwohin zum Essen einladen, nicht mal, wenn ich flirten, meinen Geburtstag feiern oder einfach nur italienisch essen will. Und dank der seltsamen Ausgangssperre stecke ich mich jetzt lieber nachts drinnen an, als draußen an frischer Luft allein in der ohnehin gruseligen Dunkelheit vergebens auf den einsetzenden Husten zu warten. Mein Kino heißt Netflix, mein Museum Keller und mein Koch ist ein Lieferheld und mein Café der Balkon.

Fast so beschaulich wie zu DDR-Zeiten. Allerdings war damals nicht alles besser. Wenn auch das Toilettenpapier niemals knapp war, das muss man sagen. Aber es war im Gegensatz zu heute scharf wie Schmürgelein, also wie Schleifpapier. Das war aber auch nötig, damit auch die letzten braunen Arschlöcher irgendwann rot wurden.

die erklärung manchen dinges aus sicht eines schreiberlinges