Inhaltsverzeichnis des nächsten E-Books

  • Rache aus der Luft
  • Mikas Schreie
  • Schlüsselerlebnisse
  • Der Anrufer (alt, überarbeitet)

Das sind die Kurzgeschichten, die erstmal feststehen. Eventuell ist da noch der Kräutigam mit von der Partie, und über die Extrabehandlung denke ich auch noch nach. Einerseits sollten das sowas wie gesammelte Werke werden, eine bunte Mischung also – aber ich weiß nicht, ob man Kurzgeschichten als ihr Verfasser mehrfach veröffentlichen darf, gegebenenfalls sogar mit verschiedenen ISBN-Nummern…

Also gilt es, das zu recherchieren und diesmal ein qualitativ vernünftiges Cover zu erstellen, nichts Zusammengeschustertes aus Bildfragmenten. Ich hoffe, am Wochenende einen großen Schritt voranzukommen.

Schreibblockade= Schreibblock adé!

KLEINER TIPP VON MIR. Übrigens, wenn ich wie jüngst mal wieder merke, dass es nicht fließt beim Schreiben, hilft es mir immer, den Laptop zuzuklappen, den Stift wegzulegen und mir eine andere Beschäftigung zu suchen. Je länger ich auf Krampf um Gedanken ringe, nach Worten suche und Geschriebenes ändere, desto unzufriedener werde ich dann und bedaure am Ende die verschwendete Zeit. Es hilft, wenn man nichts von sich geben kann, das Gegenteilige zu tun und sich etwas anzueignen, also zum Beispiel Fernsehen, Lesen, Theater, gern auch andere Tätigkeiten zu verrichten. Man sollte nicht lange über die Schreibblockade jammern, sie für den Moment akzeptieren und – ignorieren, indem man sie umgeht. Das ist, wie man am besten mit ihr umgeht.

Neuer Look, alter Inhalt

Das Layout ist ein anderes, von den Inhalten fehlen nur die Leseproben. Ja, ich weiß, man muss anfangs etwas suchen. Hoffentlich fällt die Neuorientierung auf dieser Seite nicht allzu schwer. Ich genehmige mir eine Probephase von, sagen wir, vier Wochen bis zum 1. Mai 2022 und kehre schlimmstenfalls wieder zurück zum vorherigen Layout. Schaun wir mal. Mit Meinungen und Kommentaren rechne ich nicht, sie sind aber willkommen. Auf diese Weise will ich eine Art visuellen Meilenstein setzen, der meine Neuausrichtung in Sachen Marketing unterstreicht: Ihr wisst schon – keine Dauerbespaßung mit Billigwerken mehr. Wenn ich seriös arbeiten und auch als ernstzunehmender Autor gelten will, komme ich nicht umhin, so zu verfahren.

Über Humor in schweren Zeiten

Dem kalten März schlägt unterm Nerz ein fröhlich scherzend Herz. Mag ihn der Schalk im Nacken auch zwicken und zwacken – für Narreteien ist es zu spät. Schaut selbst, wie es in der Welt zugeht.

Dirk Harms 2020

Ja, derart hin- und hergerissen weiß man oft nicht, ob man noch humorvoll sein und bleiben darf, oder nicht doch als taktloses, unsoziales Arschloch gebrandmarkt wird, wenn man angesichts dieser schweren Zeiten weiter lustige Sachen schreibt. Schnell wird man dann zum ewigen Hofnarren abgestempelt und nicht mehr ernst genommen.

ABER: ich hadere da nicht mit mir, sondern folge meinem inneren Kompass. Deswegen habe ich zunächst einige Kurzgeschichten in meinem Blog jenen Leuten zugänglich gemacht, die keine E-books mögen und dennoch neugierig auf mein experimentelles Schreiben sind. Experimentell nenne ich es nicht wegen Lautmalereien oder Allliterationen, wegen einer interessanten Vermischung der Genres oder so – sondern im Hinblick auf Ideen und Wendungen in der Handlung, also dem Plot einer Erzählung. Und im Hinblick darauf, wie gut und glaubhaft mir die charakterliche Zeichnung der Figuren gelang. Daran übe ich nämlich (noch immer).

dav