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Wie „Der boshafte Verblichene“ entstand

Also zuerst schrieb ich das 2.Kapitel des Buches „Fritz Plaschke – Der boshafte Verblichene“ als separate Kurzgeschichte. Sie hieß „Was möchten Sie hören, wenn Sie tot sind?“  In dieser kurzen Story betritt er erstmals das Bestattungsunternehmen „Und Tschüß“ und bestellt bei Urnentreter seinen Sarg und die Musik zu seiner Beerdigung. Er wünscht sich nicht ohne Grund etwas Ausgefallenes, womit der Sargverkäufer überfordert ist.

Dann entstand auf Leserwunsch hin eine etwas verlängerte Kurzgeschichte, die schon „Der boshafte Verblichene“ hieß, aber nach der ersten Bestattung Plaschkes in der Klärgrube endete.

Als nächstes entstand der zweite Teil namens „Plaschke und der Gullitunnel“ und eine weitere Kurzgeschichte namens „Es war doch nur gut gemeint“ über einen Menschen, von dem ich noch nicht wusste, dass er später Protagonist im Buch über Plaschke wird: Kleinfred Wechselmann, missverstandener Bankmanager an der Barkasse in Geldingen. Diese Kurzgeschichte integrierte ich einfach in das Buch und ließ Wechselmann den Job wechseln und nach Sterbeberg-Trauerfeld ziehen. Der Humor der Kurzgeschichte war derselbe wie in der Plaschke-Saga, daher funktionierte das.

Erst damit war die Story um den stromnaschenden Elektriker und Kurzschlusskönig von Sterbeberg-Trauerfeld, der einfach nicht sterben konnte, vollständig.

Im Nachhinein staune ich, auf welche Art das Erzähltempo des Buches bei sich teilweise zeitlich überlagernden Geschehnissen den Leser beeindruckt. (Für Senioren, streng Gläubige oder sensible Naturen ist dieser derbe Humor nicht geeignet.  Aber die jüngste (zufriedene) Leserin, von der ich weiß, ist 16 Jahre jung).

wenn schwarzer Humor höchstens hellgrau ist

Was dem geneigten Fernsehgucker alles mittlerweile als schwarzer Humor verkauft wird, spottet jeder Beschreibung. Es ist empörend, wie einfach man bei derartig angekündigten Komödien aus lauter Langeweile eine Lächelphobie entwickelt, beim Suchen nach Komik verkrampft oder ins Fluchen kommt, weil die Batterie der Fernbedienung beim Umschalten aufs Grässlichste versagt.

Eine solche Komödie habe ich gerade zugegebener Weise nur ansatzweise gesehen. Und ich empfehle daher mir und allen, die richtig deftigen schwarzen, und ich meine nicht hellgrauen, sondern dunkelschwarzen Humor mögen, ein kleines bescheidenes bitterböses Buch von mir. Es ist nichts für Zartbesaitete, aber wie mir zu Ohren kam, soll es angeblich außergewöhnlich komisch und daher besonders sein. Nun, das freut einen Autoren natürlich. Aber vielleicht sind Sie/ seid ihr ja anderer Meinung?

Verlinkung und Reblogging zum Karina-Verlag

Habe einen interessanten Link mit einer PM ( Pressemitteilung) über den und vom Karina-Verlag gefunden. Deswegen möchte ich euch, meinen Bloglesern und -followern,  mit dieser Verlinkung den Verlag, mit dem ich auch immer wieder gern zusammenarbeite,  mal etwas näher vorstellen.  Ich habe dort bei verschiedenen Anthologien mitgearbeitet. Ein Taschenbuch mit einer schrägen Geschichte, die nichts für zartbesaitete Gemüter ist, wurde dort auch verlegt.