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Wochentags trage ich auch schon mal einen anderen Namen.

Rezeptoide Recherche

Beitragsbild – Photo by Pixabay on Pexels.com

Bevor es an die Kochgeschichte geht, in der diesmal nicht mit Lachgas gekocht wird, was heißen soll, sie wird keine von Humor nur so überkochende Begebenheit, heißt es erstmal Kochsendung gucken und Rezepte lesen. Und Laptop vom Herd nehmen …

Eine Erkenntnis nach Sendungen wie „Grill den Hensler“ und Co. besteht für mich darin, dass Kochen unter Zeitdruck die Handelnden zu seltsamen Koordinationsversuchen zu bringen vermag – wenn gleichzeitig hier die Kartoffeln, da die Soße anbrennen, während der Ofen einfach nicht warm werden will usw. Lass dann mal noch eine Zutat fehlen, die noch fix besorgt werden muss, und die action ist schon mal vorkalkuliert…. Nee, keine Angst, soo einfach mache ich mir das nicht.

KüchenGeflüster als Erzählung

Jüngst entdeckte ich das Kochen wieder. Als jemand, der schon immer auf rezeptoide Kreativität steht und gern Fantasie-Eintöpfe nach ( noch) nicht existierenden Rezepten zaubert, liegt da der Gedanke nah, auch mal darüber zu schreiben. Fantasie, oder besser, Fantasy und Kochen, das klingt doch inspirierend … So eine Fantasy-Kochgeschichte spielt dann natürlich in der #Herdumlaufbahn und wird hoffentlich hungrig machen. Auf mehr davon. Geplant ist nämlich zum Ende des Jahres eine Anthologie, in der die Story erscheinen soll, derzeit arbeiten 3 Autoren an verschiedenen Geschichten zum Thema „Essen, Trinken, Kochen“.

Allein Schreiben macht Träge

Geht es euch auch so? Manchmal fallen mir blitzartig Sachen ein, die ich zunächst für tauglich halte, um einige Seiten Text zu ergeben, die auch noch gelesen und für gut befunden werden könnten – nicht von mir, von Woandersmitlesern, wohlgemerkt. Dann schrieb ich sie auf, betrachtete sie später mit Abstand und löschte sie. ( Obwohl sie gar nicht brannten, haha. Späßle gemacht)

Was ich mich frage: Wären sie es wert gewesen, über sie eine zweite Meinung einzuholen? Ich werde es nie erfahren. Wieder einmal lese ich übrigens mit einer Mischung aus Neid und Genuss ein gutes Buch. Welches das ist und was mir daran gefällt, werde ich demnächst auf „Textlob“ posten. Das bringt mich wieder auf die oben genannte Geht-es-euch-auch-so-Frage.

Zweifel sollen ja angeblich einer Sache förderlich sein. Was mir aber darüberhinaus noch fehlt ist ein Motivator, der mir in den Hintern tritt oder sich mit mir einen Gedankenaustausch liefert, das Schreiben betreffend. Deswegen habe ich nun das autorenbüro13 aus der Taufe gehoben. Zunächst verwalten es nur ich – und mein Pseudonym, was vielleicht ein erstes Anzeichen von Schizophrenie ist. Aber eventuell habe ich da schon eine regionale Mitstreiterin gewonnen. Das soll nichts weiter als eine Schreibwerkstatt sein, die vielleicht mal irgendwann so etwas wie ein kleiner Eigenverlag werden könnte.

Es stimmt, ich will tatsächlich nochmal einen unbelasteten Neuanfang in einem anderen Genre versuchen. Und das dann erstmal ausschließlich als Selfie. ( Kosename für einen Selfpublisher bzw. Selbstverleger.)

Womit wir wieder beim leidlichen Thema der Effektivität wären. Vorstellbar wäre für mich sogar, dass der Fernseher ab 20.15 Uhr täglich ausbleibt und man bis 22 Uhr statt einen Tatort zu schauen eben das Script für einen schreibt … oder so. Und das gemeinsam tut. Oder im Austausch miteinander. Per Skype, Whats App, whatever. Wenigstens habe ich jetzt einen Job ohne Schichten, der mir das ermöglichen könnte. Allein mir fehlt derzeit ein Ziel und die Motivation und jemand, der mitmachen und mit mir herumspinnen und Ideen ausarbeiten würde, mitschreibt, und den so ein Austausch auch weiterbringen würde.

Ich sag´s mal wie es ist: Allein kriege ich derzeit meinen Arsch nicht hoch. Und so ein Brotjob nine2five stört da auch ein wenig. Was solls, mein Zeug lesen eh nur 3 Leute. Es fehlt der Einfluss von außen bei meinen Ideen, denke ich. Schön wäre es, wenn das autorenbüro13 ein Projekt wird, wo sich in loser und flexibler Abfolge Autoren austauschen und verschiedene zeitlich begrenzte Zusammenarbeiten prohektorientiert kreuz und quer entstehen, je nach gemeinsamen Interessenlagen.

Kommentiert hier, kontaktiert mich auf facebook, oder mailt mich an, wenn ihr mitmachen oder mehr wissen wollt, wenn ihr gemeinsame Ideen ausarbeiten oder teilen, euch oder andere inspirieren wollt. Allein Schreiben heißt auch allein gegen den inneren Schweinehund kämpfen, und das fällt mir zumindest bei meinem schwer. Gegen andere innere Schweinehunde kann ich mich behaupten. Behaupte ich jetzt mal. Geht es euch auch so?