Archiv der Kategorie: In eigner Sache

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Plaschke-Bücher Zum Festpreis über ebay?

Da ich immer noch diverse Autorenexemplare habe, aber weder die Zeit noch die nötige Ahnung für das Betreuen eines eigenen e-Shops, plane ich evtl Plattformen wie ebay mit zur Hilfe zu nehmen. Sicher kann man das Buch beim Karina Verlag bestellen, aber ich muss meine bereits bezahlten und dort erworbenen Exemplare auch loswerden. Die Versandwege innerhalb Deutschlands sind kürzer als von Wien nach Deutschland.

Und so erhalte ich vielleicht eher und unmittelbarer einen Eindruck von den Verkaufszahlen. Von eventuellem Leserfeedback ganz zu schweigen. Das wäre natürlich wichtiger. Die Rezensionen auf amazon sind ja scheinbar von ein und derselben Person, strotzen vor Rechtschreibfehlern und scheinen nicht auf direkten Verkäufen zu beruhen.

Über „ehrliche“ und unverfälschte Rezensionen freut sich jeder Autor. Natürlich auch ich.

Dabei ist es egal, ob die Rezension online steht oder nicht, ob sie bei amazon oder dem Karina Verlag nachlesbar ist, ob ich sie schriftlich oder mündlich erhalte. Wenn es um konstruktives Feedback geht, ist das alles was zählt. Also in diesem Sinne: Es sind noch Rezensionsexemplare erhältlich. Natürlich kostenlos.

Erlebtes neu sortieren

Ich habe schon so manches Mal über mangelnde Zeit zum Schreiben gejammert. Zu kleine Zeitfenster erschweren das Sich-Hinein-Denken in die andere Welt der Geschichte, und Kreativität und Effektivität entfalten sich nicht in der Kürze der Zeit, zwischen Feierabend und Einkauf, zwischen Home Office und Arzttermin.

Und da ist noch was:

Vielleicht geht es ja anderen Autoren ähnlich, und sie benötigen auch relativ viel Zeit, um aufschreibenswerte, selbst erlebte Alltagsabenteuer zu rekapitulieren, aufzubereiten und zu einer tragfähigen Handlung auszubauen. Man fängt schon an, Protagonisten zu erfinden, einen roten Faden zu stricken und lässt sich dann doch vom Bauchgefühl beim Schreiben beeinflussen. Gut, wenn man dann auf das „vorsortierte“ Grundgerüst der Idee zurückgreifen und sich erneut daran entlanghangeln kann.

Da hilft nur eins: Tagebuch führen, und sei es nur in Stichpunkten.

Kreativitätskonflikt

Unorganisierte Zeitgenossen wie ich haben oft das Problem, mit dem Erfindungsreichtum, der sie prägt nicht richtig, also nicht effizient genug umgehen zu können. Leicht ablenkbar zu sein oder jedes auch noch so kleine Zeitfenster zum Schreiben zu nutzen, fördert am Ende die Qualität des Werkes nicht wirklich. Wieder einmal stimmt also das Zeitmanagement nicht, so geschehen bei mir in den vergangenen Tagen.

Beruflich ändert sich mal wieder einiges bei mir, so dass in der Übergangsphase gefühlt alles Private etwas zu kurz kommt, die Hobbys ins Hintertreffen geraten und man als Autor nicht das schafft, was man möchte. Aber ich behalte das im Auge, bis es weh tut und werde – da mein Hobby ja auch Ausgleich ist – an meiner Neuaufteilung der Freizeit arbeiten. Ich muss ja nicht gleich das Rad neu erfinden, sooo viel Kreativität ist dann doch nicht nötig.

Frag bloß!

Angesichts meiner letzten Honorarabrechnungen aus 2020 stellt sich diese Frage nicht für mich. Dennoch stelle ich sie mir immer mal wieder, und neulich hat sie mir eine Autorenkollegin auch gestellt. Die Antwort für mich fällt eindeutig aus. Die Antwort ist ein entschlossenes „… ähm… wer weiß?“ Mein im Karina Verlag Wien verlegtes Buch hat sich in Österreich übers Jahr nur mäßig verkauft, in Deutschland kaum. Mein erklärtes Ziel war es nie, kurzfristig vom Schreiben satt werden zu können. Wenn man mit diesem Gedanken im Hinterkopf und nur damit ans Schreiben geht, also ohne Talent und mit dem Ziel, daran zu verdienen und davon zu leben, ist das für viele Zeitgenossinnen und -genossen ein entbehrungsreiches, steiniges Unterfangen, so meine Beobachtungen. Entdeckt man aber erstmal den Spaß an diesem Handwerk, hört auf sein Bauchgefühl (auch nach dem Essen, welches man egal wovon bezahlt) und betreibt „learning-by-doing“, sehen die Erfolgsaussichten schon anders aus. Fleiß und Kreativität schaden der Sache auch nicht. Kreativ geht selten schief.