Arbeitsplan für 2022: Alles nachholen!

Mehr und Konkreteres werde ich nicht in meinen Schreibplan für das nächste Jahr aufnehmen, wobei eine Lesung und der Besuch einer Messe schon schön wären. Bei den Buchmessen kommen nur Bad Oldesloe und Leipzig in Frage, evtl. Berlin. Als Hobbyautor wird man ja wohl noch träumen dürfen, oder?

Es wird ein arbeitsreiches Jahr werden, sowohl beruflich als auch privat. Letzteres im Hinblick auf das Schreiben (und den Ausbau des Autorenbüros 13, so dass mehr Projekte mit anderen Autoren gemeinsam entstehen, hoffentlich) . Feste (rein ideelle) Bestandteile meines Vorhabens sind Glibberbauch, der Anrufer in neuer Version und noch ein weiterer Roman. Und nach Möglichkeit mindestens eine Lesung zu halten und eine Messe zu besuchen – nicht als Teilnehmer, nur als Leser. Da kann man wunderbar Kontakte knüpfen zu Lektoren und Verlagen. Einen Jahresrückblick für 2021 verkneife ich mir – nachvollziehbar, oder?

Durchatmen in der Novembersonne

Wer sagt denn, dass ein Jahr auf seine alten Tage nicht noch der Seele gut tun kann? Man muss nur das Glück haben, eine solche Gelegenheit erkennen und nutzen zu können. So wie ich. Herrliches Wetter an der Ostsee, und ich war dabei. Die frühen Vormittage auf der Promenade von Warnemünde sind beschaulich und erholsam durch menschliche Abwesenheit. Erst gegen Mittag, wenn die Hundebesitzer und Touristen sich am Wasser und auf den engen Bürgersteigen des Ortes umeinander herum schlängeln, und man für Eis, Fischbrötchen und Glühwein anstehen muss, ahnt man, wie voll es hier im Sommer sein muss.

Zudem gibt es frühmorgens noch kostenfreie Parkmöglichkeiten, und das in Wassernähe. Diese Erfahrung gemacht zu haben, und das nur, weil ich meinen gebeutelten Lungenflügeln die reinigende, frische Meeresbrise gönnen wollte, um meinen Husten loszuwerden, wird für mich Anreiz sein, bei schönem Wetter im Winter öfter Appetit auf Fischbrötchen zu entwickeln und die Nähe des Meeres zu genießen, wenn meine Zeit das zulässt.

Der Blick Richtung Stolteraa, vom Hotel NEPTUN aus.
Ganz so viele Schiffe lagen heute nicht am Alten Strom. Das Bild stammt aus dem Sommer diesen Jahres. Aber Ort und Wetter passen schon.

Außerdem bläst die klare Brise den Kopf für neue Gedanken frei und motiviert. Mich zumindest. Der Blick aufs Meer, den Schiffen hinterher hat etwas Unvergleichliches – eine Mischung aus Fernweh, Wehmut ( nicht Wermut) und Freiheitsgefühl. Die Fantasie wird angeregt, und das brauche ich von Zeit zu Zeit. Ich finde , das schafft kein Gebirge mit seinem Panorama.

Haribo macht Wahlkampf

Ich habe sie entlarvt – die Süßigkeitenindustrie greift aktiv in den Wahlkampf ein. Zitat: “ Definitiv sind Frösche und Himbeeren am besten.“ Das ist Wahlkampf @hisbest! Frösche? Himbeeren? Haribo will, dass wir rot-grün wählen. Oder sogar nur rot! Beweis nötig? Okay, neues Zitat: „Stell dir mal vor, wir könnten einen roten Haribo eingraben, und dann käme ein riesengroßer Goldbärbaum, nur mit Roten!“ Aha. Sozialdemokraten wachsen also an Bäumen. Oder Linke.

Was aber ist mit braunen Haribos? Die haben keine Chance, denn eine Bibliothekarin nuggelt sie leer, Zitat: “ Ich darf Cola nur an Silvester trinken.“ Tolle Entschuldigung. Daher also fühlt sich die AfD so ausgelaugt. Istmir aber egal. Wie gut, dass ich dieses ganze weiche süße Zeug verabscheue. Meine Wahl wäre sowieso an keine Farbe gebunden, sondern eher regenbogenfarbend oder knallbunt.

Offline-Schreiben nach Feierabend

Vorläufiges Cover

Zettel und Stift


Es bleibt dabei, dass ich nach 8,5 Stunden Arbeit am Rechner zu hause fast nie den Spaß, die Konzentration und den Willen habe, erneut vor dem Bildschirm zu sitzen. Daher probiere ich nach dem Urlaub aus, mit Stift und Papier an meinen Geschichten zu arbeiten.

Im Urlaub jedoch orientiere ich mich erstmal auch an dem, was ich im Laufe der Zeit hier so angekündigt habe: Eine Küchengeschichte, das Gespensterbuch, und die Callcentererzählung in neuem Gewand. Die Bekanntgabe zukünftiger Projekte ist immer ohne Gewähr. – Sie kommen irgendwann auch mal dran.

Ich werde mich nicht mehr zeitlich selbst unter Druck setzen


Für ein Hobby mit Stress bin ich viel zu alt.

Einmal im Radio sein

Es ist ein alter Traum von mir, einmal im Leben eine RadioShow zu moderieren, wobei eigentlich der Musikstil eine ziemlich untergeordnete Rolle spielen würde. Im Zuge dessen mache ich auch selbst Musik, das heißt – ich editiere und arrangiere nur, was meistens bereits vorhanden ist an Samples und gesungenen Parts. Selbst etwas einzuspielen habe ich mich nur selten getraut. Also während ich damals Kassetten zerschnippelt habe und Bandfetzen neu zusammenfügte, um so interessante Mixe zu erhalten, kann man das ja heute am PC erledigen, und es klingt professioneller und sauberer. Das untenstehende Stück stammt von mir, welches ich mit meinem Projekt „space2chill“ aufgenommen habe. Demnächst könnt ihr hier mehr davon hören und lesen. Evtl, falls es Zuspruch gibt, starte ich mal auf Youtube einen schüchternen Versuch. Auf dem Kanal würde ich dann evtl sogar auch vloggen. Dann könnte ich zum Beispiel auch Lesungen aufnehmen oder mit der Kamera auf Motivsuche gehen und mich dabei filmen ( lassen). Okay, zurück zu der Musik.

Sehr gern schneide ich auch eigene witzige Jingles zusammen, wenn ihr wollt, poste ich davon auch mal welche. Für den Moment gibt es aber erstmal nur „space2chill“ mit dem Track „it´s me again“. Hört mal rein, würd´mich freun. Ob amüsiert oder schockiert – bitte kommentiert !

Habe ich mir nach der Jugendweihe 1979 (DDR) vom geschenkten Geld gekauft, Kostete knapp 900 Mark der DDR

Schon als Schüler habe ich gern aufgelegt, moderiert und angesagt. Damals nahm man noch vom Radio mit Kassette auf.

Singen hingegen kann ich nur so gut, dass es für die Badewanne reicht.

Leider schallt das immer so 🙂
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