Zwangspause vorbei – Blog me, Amadeus!

Mysteriöse Passwort-Rückkehr durch Geistesblitz

grübelgrübel

Mein Passwort war so krass fort, mir fehlte dieser Spassort.

Nicht, weil ich schon immer Verleger werden wollte, begann ich mit dem Verlegen und suchte mir dafür ausgerechnet meine WordPress-Passwort aus, nein, ich tat das auch noch im Suff und löschte konsequenterweise auch meine registrierte E-Mail-Adresse. Deswegen brachte auch das Durchprobieren sämtlicher Biersorten – erst aus der Flasche, dann als mögliches Passwort- nichts. Hurra – heute aber schoss mir nicht nur wieder das Passwort ein, sondern vor Freude auch das Pipi in die Augen. Jetzt bin ich am Frohlocken, denn ich kann wieder bloggen.

Was fürn Wunder, dass auch der Support mir nicht helfen konnte, denn ohne existierende E-Mailadresse, die ich ja auch umstrukturiert hatte, keine Passwortrücksetzung. Deswegen maulte ich auf Facebook rum, ich könne nun auf unvorhersehbare Zeit nicht mehr Bloggen. Darauf erst mal ein Bierchen. Dieser OstBlog hier lebt wieder!

Aufräumfieber ohne Trennungsangst

Diese Original CCCP-Uhr beinhaltet ein Automatikwerk, dass es seit den Siebzigern gibt und das bis heute unverändert hergestellt wird in Moskau.

Demnächst werde ich mich von meinem vorübergehenden Hobby gänzlich verabschieden und meine erworbene Uhrensammlung auf ebay und co. verkaufen. Nicht aus finanziellen Erwägungen (wenn´s so wäre, würd ich´s zugeben), sondern aus Platzgründen und weil ich derzeit im Aufräumfieber stecke. Ich besitze eindeutig zu viele Platten, CD´s , Uhren und Klamotten zum Anziehen, Eine 2-Raum-Wohnung bietet halt nur begrenzten Platz zum Aufbewahren von Dingen, die man nicht täglich benötigt. Es werden auch Sakkos, LP´s und andere Dinge folgen und ich hoffe, dass die Sachen auf diese Weise noch genutzt werden.

Ein anderes, sich hinziehendes Projekt ist meine Kellerentrümpelung. Einerseits sehe ich, dass es darauf hinausläuft, dass ich meinen Jahresurlaub dazu nutzen werde, andererseits ist mir diese so spärlich vorhandene Freizeit zu schade. Ich schiebe diese Arbeit gerade während der dunklen Jahreszeit konsequent vor mir her. Lieber schreibe ich darüber, als es zu tun. So wie jetzt – ich könnte unten sein im Keller und Zeug aussortieren. Ein Zeichen dafür, dass mein Aufräumfieber allenfalls eine erhöhte Temperatur ist und keine bleibenden Schäden verursachen wird. Man könnte sich ja mit Pedanterie infizieren. Und dagegen gibt es noch nicht mal einen Impfstoff. Okay, bevor ich jetzt zu dem Thema komme, wünsche ich allerseits ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2022 – und höre an dieser Stelle auf.

Arbeitsplan für 2022: Alles nachholen!

Mehr und Konkreteres werde ich nicht in meinen Schreibplan für das nächste Jahr aufnehmen, wobei eine Lesung und der Besuch einer Messe schon schön wären. Bei den Buchmessen kommen nur Bad Oldesloe und Leipzig in Frage, evtl. Berlin. Als Hobbyautor wird man ja wohl noch träumen dürfen, oder?

Es wird ein arbeitsreiches Jahr werden, sowohl beruflich als auch privat. Letzteres im Hinblick auf das Schreiben (und den Ausbau des Autorenbüros 13, so dass mehr Projekte mit anderen Autoren gemeinsam entstehen, hoffentlich) . Feste (rein ideelle) Bestandteile meines Vorhabens sind Glibberbauch, der Anrufer in neuer Version und noch ein weiterer Roman. Und nach Möglichkeit mindestens eine Lesung zu halten und eine Messe zu besuchen – nicht als Teilnehmer, nur als Leser. Da kann man wunderbar Kontakte knüpfen zu Lektoren und Verlagen. Einen Jahresrückblick für 2021 verkneife ich mir – nachvollziehbar, oder?

Durchatmen in der Novembersonne

Wer sagt denn, dass ein Jahr auf seine alten Tage nicht noch der Seele gut tun kann? Man muss nur das Glück haben, eine solche Gelegenheit erkennen und nutzen zu können. So wie ich. Herrliches Wetter an der Ostsee, und ich war dabei. Die frühen Vormittage auf der Promenade von Warnemünde sind beschaulich und erholsam durch menschliche Abwesenheit. Erst gegen Mittag, wenn die Hundebesitzer und Touristen sich am Wasser und auf den engen Bürgersteigen des Ortes umeinander herum schlängeln, und man für Eis, Fischbrötchen und Glühwein anstehen muss, ahnt man, wie voll es hier im Sommer sein muss.

Zudem gibt es frühmorgens noch kostenfreie Parkmöglichkeiten, und das in Wassernähe. Diese Erfahrung gemacht zu haben, und das nur, weil ich meinen gebeutelten Lungenflügeln die reinigende, frische Meeresbrise gönnen wollte, um meinen Husten loszuwerden, wird für mich Anreiz sein, bei schönem Wetter im Winter öfter Appetit auf Fischbrötchen zu entwickeln und die Nähe des Meeres zu genießen, wenn meine Zeit das zulässt.

Der Blick Richtung Stolteraa, vom Hotel NEPTUN aus.
Ganz so viele Schiffe lagen heute nicht am Alten Strom. Das Bild stammt aus dem Sommer diesen Jahres. Aber Ort und Wetter passen schon.

Außerdem bläst die klare Brise den Kopf für neue Gedanken frei und motiviert. Mich zumindest. Der Blick aufs Meer, den Schiffen hinterher hat etwas Unvergleichliches – eine Mischung aus Fernweh, Wehmut ( nicht Wermut) und Freiheitsgefühl. Die Fantasie wird angeregt, und das brauche ich von Zeit zu Zeit. Ich finde , das schafft kein Gebirge mit seinem Panorama.