zur Überarbeitung Vorgemerkt: „DiE Blutbankräuber“

Nachdem ich den Ostseekrimi nur langsam und widerwillig weiter bearbeite, habe ich nebenbei eine andere alte Geschichte wieder ausgegraben, um sie neu zu plotten und mindestens mit einer Prise Humor neu festzuhalten. Leseproben der alten Fassung werde ich in den nächsten Tagen auf Facebook posten, dort habe ich ja eine Buchprojektseite.

Leuchtturmkrimi hat neuen Titel

Ein doppeldeutiger Titel, der sich sowohl politisch als auch in Bezugnahme auf den Untergang des MT BÖHLEN interpretieren lässt, oder in übertragenem Sinne soviel bedeuten kann wie „Bevor das Maß voll ist“ – ein solcher Titel passt für die Erzählung besser als das plakative, zotige „LEUCHTTURM DES VERDERBENS“.
Ich habe mich für „Bevor die Welle bricht“ entschieden. Der Titel „DAMALS“ war mir auch zu trivial. In was für ein Genre die Erzählung dann gehört, ist mir letztendlich gleichgültig. Ob Roman, Erzählung, Krimi oder zu lang geratene Kurzgeschichte oder Milieustudie – das mag der Leser entscheiden. Das Cover steht bereits. Das Foto überließ mir mal ein Grafiker und Autorenkollegen zur Verwendung. Stellt sich nur die Frage, ob ich noch einen Lektor/ eine Lektorin finde und dann stehe ich vor der Wahl des Portals: CreateSpace oder epubli? Epubli ist mir vertraut und auf deutsch, aber dort sind die Verkaufspreise relativ hoch vorgegeben. CS hingegen erschließt sich mir etwas schwerer, weil auf englisch und etwas anders aufgebaut, allerdings kann man da auch Textdateien hochladen und unterliegt nicht dem pdf-Formatzwang. Wie dem auch sei – in den nächsten Tagen gibt es eine weitere Leseprobe, und ja, ich weiß, dass der August bereits begonnen hat und ich diesen Monat fertig werden will.  (Coverfoto: © Henry-Sebastian Damaschke)

Kuriergeschichte wird demnächst noch länger

Vollmundige Ankündigungen meinerseits waren noch nie so ganz verbindlich, vor allem nicht in Bezug auf Termine. Aber eine Absichtserklärung schadet nicht und ist an keinen Zeitpunkt gebunden: Mir gefällt mein Ende der Kuriergeschichte nicht. ( „Die Odyssee des Nachtkuriers“) Die bevorstehende Familienplanung des Protas lässt es zu, dass er z.B. seine Freundin nachts mit dem Kurierfahrzeug ins Krankenhaus fährt, als ihre Fruchtblase geplatzt ist. Auch zuvor finde ich die Formulierung: Um es kurz zu machen“ für eine Kurzgeschichte renundant und unglücklich gewählt.

Auch gibt die unbeleuchtete und schlecht gepflasterte Chaussee durch den Wald noch einiges an vermeintlichen Herausforderungen her. Da lasse ich mir sicher noch einige Ideen einfallen, so dass die Fahrt noch kurioser und mysteriöser wird.  (Das ebook gibt es auch jetzt schon auf bookrix)

Self Publishing heißt auch Selbstmarketing

Das ist sicherlich keine neue Erkenntnis und eine Erfahrung, die viele im Eigenverlag veröffentlichende Autoren auch immer wieder machen: Wenn ihr Buch bei den Händlern gelistet ist, dann muss es irgendwie der Öffentlichkeit nahe gebracht werden.  Die sozialen Netzwerke sind nur ein Instrument, mit welchem Marketingmaßnahmen wie Lesungen und Händlerakquise publik gemacht werden sollten. Hilfreich ist es immer, wenn Buchhandlungen nicht nur virtuell, sondern auch ganz real einen Platz in ihrem Verkaufsregal zur Verfügung stellen – sei es auf Kommission, für eine zunächst vereinbarte Dauer, oder zu anderen auszuhandelnden Konditionen.

Bisher habe ich aus Zeitgründen kaum Marketingaktivitäten unternommen. Als Autodidakt schreibe ich derzeit in meiner Freizeit. Da ist die Chance, systematisch und ausdauernd auf Erfolg hinzuarbeiten, aufgrund der begrenzten Freizeit relativ gering. Dennoch ist Selfpublishing für gute Autoren die Chance, auf diese Weise und über diesen Weg an Kontakte zu Verlagen zu kommen, ohne dauernd unverlangte Manuskripte an vermeintlich erfolgreiche Verlagshäuser zu senden und dann Monate oder Jahre lang auf irgendeine Reaktion zu warten. Auch und gerade wenn es kleine Verlage sind, ist  das ein besseres Verkaufsargument und wirkt seriöser für Buchhändler und Leser gleichermaßen , die man für das Werk später zu begeistern gedenkt.

Wiedererkennungswert: Selbstveröffentlichungen werden künftig wieder meine Initialen tragen

Texte und Ideen, die man als Autor auf Gedeih und Verderb nicht verändern, den Lesegewohnheiten der Leser anpassen oder nach Vorstellungen

 

eines Verlages umsetzen möchte, weil einem viel an ihnen liegt, eignen sich gut für eine Selbstveröffentlichung.  Lyrik zum Beispiel ist leider immer noch ein Stiefkind auf dem Büchermarkt.  Bis auf wenige Ausnahmen reagieren Verlage sehr wählerisch und  veröffentlichen nur wenige Lyrikbände.

Vernetzt zu sein, das bedeutet, dass man als Autor  von wie vielen Schreiberkollegen und Lesefans auch immer – nachund nach zumindest wahrgenommen wird. Kritik bleibt nicht aus, aber man hat so den Grundstein für einen gegenseitigen Austausch gelegt – viel mehr anfangs noch nicht. Nach und nach erst ergibt sich daraus zum eigenen Erstaunen das Eine oder Andere: Kontakte, neue Ideen, gemeinsame Projekte, erste Stammleser.

Und ich bin sicher, dass (auch renomierte) Verlagshäuser hin und wieder online gehen und die Selfpublishingszene beobachten. Dass man eines Tages aufwacht und bekannt ist, wird so sicher nicht passieren. Es ist ein langsamer Prozess dahin, ein langer Weg. Für viele wird er niemals enden – aber wer sagt denn, dass ausgerechnet man selbst nicht irgendwann mal ans Ziel gelangt?

 

Covervarianten

Für den Fall, dass ich auf Selfpublishing zurückgreife, benötige ich ja eigene Cover. Deswegen gilt: Probieren geht über Studieren, was Bildbearbeitung betrifft. Heute hat es nun die Anrufer-Story getroffen, denn deren Lektorat bereite ich nämlich so langsam vor. Außer bei dem ersten Cover habe ich frei verfügbare Bilder zur Hilfe genommen.