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Neues Gedicht (vom Weichei des Monats)

glück … oder so

leben und leben lassen
sich lieben und sich hassen
sich versöhnen und sich streiten
sich verabschieden und sich begleiten


aufeinander stolz und gespannt sein
miteinander frivol und charmant sein
miteinander sich langweilen, sich freuen
gemeinsame zeit nie bereuen


sich nerven und sich beneiden
miteinander kämpfen und leiden
sich vermissen und sich begehren
sich satt haben und sich verehren


mit jemandem das alles können
dies geschenk sei nur jedem zu gönnen
es hält jung, man blüht auf, und man liebt sich
und diese sehnsucht im herzen, das gibt sich

spätestens mit siebzig.

Schräges Gedicht in Plaschke-Manier

Opas Letzter Wille

Hats mich erst zum Herrn verschlagen,
ins Himmelsreich, ins Wunderschöne,
muss ich euch nicht mehr ertragen –
und eure Jamba-Klingeltöne.

Nie wieder nachts auf die Toilette
Ich mach ganz still so vor mich hin
Bewässere meine Ruhestätte
Weil ich mein eigner Gärtner bin.

Brauch nie mehr mit dem Zivi streiten
Soll der mich schlagen, teeren, federn
Ich merk nichts mehr, ich starb beizeiten –
sich was mit Essen auf Rädern!

Macht dass es um mich Tattergreis
Kein Geheul gibt und Gejaule
Kümmert euch um euren Scheiß –
Ich war schon immer gern der „Faule“.

©2009

Erklärungsversuch

advert-84460_640Längst überfällig aber nicht vergessen ist die Geschichte, die ich hier veröffentlichen will zum Thema „Verschiedenheit“. Zerdenker hatte mir das Motto vorgegeben. Tatsache ist, dass ich an der ursprünglich hierfür gedachten Story schreibe und schreibe und schreibe, bis mir einer mal die Batterie aus dem Rücken nimmt … und deswegen eine separate Veröffentlichung anstrebe. Es sind immerhin inzwischen ca 7000 Wörter geworden und geht gerade erst richtig los. Also zaubere ich demnächst eine neue KG oder mache aus der langen Story z. B. ein E-Book. Ich fühlte mich von meinem Gewissen genötigt, diese Erklärung abzusondern. Hab´s also nicht vergessen. kaffeeekanne

So und nun widme ich mich wieder meiner Erkältung. Was für ne verkehrte Welt: Ich war´s, der sie verschleppt hat, aber anscheinend nur, um dann selbst „Lösegeld“ zu investieren – irgendwas lief da falsch.  Zugegeben, ich habe es nicht anderen, sondern mir in den Rachen geworfen. Trotzdem: Husten – wir haben ein Problem …