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Erklärungsversuch

advert-84460_640Längst überfällig aber nicht vergessen ist die Geschichte, die ich hier veröffentlichen will zum Thema „Verschiedenheit“. Zerdenker hatte mir das Motto vorgegeben. Tatsache ist, dass ich an der ursprünglich hierfür gedachten Story schreibe und schreibe und schreibe, bis mir einer mal die Batterie aus dem Rücken nimmt … und deswegen eine separate Veröffentlichung anstrebe. Es sind immerhin inzwischen ca 7000 Wörter geworden und geht gerade erst richtig los. Also zaubere ich demnächst eine neue KG oder mache aus der langen Story z. B. ein E-Book. Ich fühlte mich von meinem Gewissen genötigt, diese Erklärung abzusondern. Hab´s also nicht vergessen. kaffeeekanne

So und nun widme ich mich wieder meiner Erkältung. Was für ne verkehrte Welt: Ich war´s, der sie verschleppt hat, aber anscheinend nur, um dann selbst „Lösegeld“ zu investieren – irgendwas lief da falsch.  Zugegeben, ich habe es nicht anderen, sondern mir in den Rachen geworfen. Trotzdem: Husten – wir haben ein Problem … 

Was ein Autokauf mit einem Haarschnitt zu tun hat

like_new_autoverkaufMein neues Auto ist so klein, dass ich eigentlich ein Loch in den Unterboden schneiden müsste, um es mir wie einen Pullover über zu streifen. Okay, eine Isetta ist es dann doch nicht. Aber nah dran. Immerhin ist es ein Vierzylinder. Vier Zylinder! Das muss man sich mal vorstellen: So viele identische Kopfbedeckungen gibt es in keinem Gene-Kelly-Film. Da ich meinen Fahrersitz in der Höhe sogar verstellen kann und ich gern möglichst hoch sitze, hätte ich den Autohändler fast nach einem Schiebedach gefragt in dem Zusammenhang. Von wegen Kopffreiheit und so.

A propos Kopffreiheit: Als ich jüngst mal wieder beim Skalpdesigner meines Vertrauens war und mir das Toupé  tunen liess, also auf deutsch, ich war beim Friseur, stellte ich fest, dass der Haarschnitt nun teurer ist. Und angesichts der meistens damit zusammenhängenden Lohnentwicklung fand ich das auch in Ordnung. Denn Friseure verdienen nicht viel. Und doch verdienen sie mehr, als sie bekommen… (Der dauert etwas.)

Womit wir auch wieder den Bogen zu meinem neuen Asphaltfloh geschlagen haben. Denn der schnöde Mammon macht einen hier wie da nur begrenzt handlungsfähig, egal ob Autokauf oder Urlaubsreise. Aber deswegen drauf verzichten? Nö. Schließlich gibt es ein Leben vor der (Grundsicherungs-) Rente, und das ist jetzt… Und das letzte Gefährt im Leben hat keine Türen und kein Lenkrad. Jedenfalls kenne ich kein solches Rollator-Modell 🙂

Je heißer das Wetter, desto lauter die Autoradios

Im Sommer verschwinden die Seitenscheiben der Autos in der Versenkung, die Radios geben ihr Letztes, und mancher GTi bewegt sich dank der übermäßig wummernden Bässe aus dem Subwoofer unter dem Fahersitz in kurzen Sprüngen vorwärts, wie man im Armeejargon zu sagen pflegt. Oder lass´ es eine Endstufe im Kofferraum sein – egal. An der roten Ampel jedenfalls vermögen die Bremsen das Auto kaum im Zaum zu halten. Ruckartig strebt es immer wieder nach vorn, und auch in der nächsten Ortschaft weiß man längst, dass der Fahrer gerade einen HipHop-Track hört.

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Dennoch ist der Motorradfahrer, der gerade vorgedrängelt hat, ruckzuck verschwunden als die Ampel endlich grünes Licht gibt. Auch der GTi-Held hat das Nachsehen, braust aber trotzdem recht cool von dannen. Nun heißt GTi ja bösen Zungen zufolge „gehirnmäßig totes individuum“ – so weit würde ich nicht gehen. Immerhin vermag diese Spezies sich so zügig über die Straßen zu bewegen, dass selbst manche Radarfalle überlegt, wen oder was sie da eben geblitzt hat. Dass muss einem ein Gehirntoter erstmal nach- bzw. vormachen, oder?

 

Rechts- und Linksschwächen(1) : Autofahrer

Fiktives Autobahngespräch von Autofenster zu Autofenster

A: Ich fahre links, also bin ich.
B: Ja was denn, gegen Rechts, oder was?
A: Nein, schneller als du.
B: Achja, stimmt. Und schneller im Stau.
A: Na und? Hinterher schere ich wieder nach links aus. Und dann bin ich weg, du rechte Socke.
B: Von mir aus. Kannst du nicht jetzt schon weg sein, du Maulheld?
A: Pass mal auf, ja?
B: Keine Sorge, das mache ich – im Gegensatz zu dir. (Zeigt nach vorne) Deine Fahrspur endet gleich.
A: Ja aber noch nicht. Man soll sie bis zuletzt ausnutzen.
B: Bis zuletzt. Also bis zum Crash, bei dem man draufgeht. Soso. Ich bremse lieber, hau bloß ab. (Lässt sich zurückfallen)

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