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Wie „Der boshafte Verblichene“ entstand

Also zuerst schrieb ich das 2.Kapitel des Buches „Fritz Plaschke – Der boshafte Verblichene“ als separate Kurzgeschichte. Sie hieß „Was möchten Sie hören, wenn Sie tot sind?“  In dieser kurzen Story betritt er erstmals das Bestattungsunternehmen „Und Tschüß“ und bestellt bei Urnentreter seinen Sarg und die Musik zu seiner Beerdigung. Er wünscht sich nicht ohne Grund etwas Ausgefallenes, womit der Sargverkäufer überfordert ist.

Dann entstand auf Leserwunsch hin eine etwas verlängerte Kurzgeschichte, die schon „Der boshafte Verblichene“ hieß, aber nach der ersten Bestattung Plaschkes in der Klärgrube endete.

Als nächstes entstand der zweite Teil namens „Plaschke und der Gullitunnel“ und eine weitere Kurzgeschichte namens „Es war doch nur gut gemeint“ über einen Menschen, von dem ich noch nicht wusste, dass er später Protagonist im Buch über Plaschke wird: Kleinfred Wechselmann, missverstandener Bankmanager an der Barkasse in Geldingen. Diese Kurzgeschichte integrierte ich einfach in das Buch und ließ Wechselmann den Job wechseln und nach Sterbeberg-Trauerfeld ziehen. Der Humor der Kurzgeschichte war derselbe wie in der Plaschke-Saga, daher funktionierte das.

Erst damit war die Story um den stromnaschenden Elektriker und Kurzschlusskönig von Sterbeberg-Trauerfeld, der einfach nicht sterben konnte, vollständig.

Im Nachhinein staune ich, auf welche Art das Erzähltempo des Buches bei sich teilweise zeitlich überlagernden Geschehnissen den Leser beeindruckt. (Für Senioren, streng Gläubige oder sensible Naturen ist dieser derbe Humor nicht geeignet.  Aber die jüngste (zufriedene) Leserin, von der ich weiß, ist 16 Jahre jung).

Gratis-Leseprobenheft bestellbar

Zu meinem Buch „Der Boshafte Verblichene“ gibt es für  alle Freunde derben und schwarzen Humors, die sich nicht sicher sind, ob das Buch ihren Geschmack trifft, auf Wunsch ein Leseprobenhaft mit 20 Seiten ( 3 verschiedene Auszüge insgesamt) aus dem Werk. Einfach Kommentar hinterlassen, oder PN auf Facebook senden. Ich sende das Heft gern portofrei zu und vernichte danach die Empfängeranschriften wieder gemäß Datenschutzgesetz. Werbemails und ungefragte Angebote gibt es von mir nicht.  ( Habe ich viel zu wenig Zeit für und faul bin ich diesbezüglich auch.)

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Schräges Gedicht in Plaschke-Manier

Opas Letzter Wille

Hats mich erst zum Herrn verschlagen,
ins Himmelsreich, ins Wunderschöne,
muss ich euch nicht mehr ertragen –
und eure Jamba-Klingeltöne.

Nie wieder nachts auf die Toilette
Ich mach ganz still so vor mich hin
Bewässere meine Ruhestätte
Weil ich mein eigner Gärtner bin.

Brauch nie mehr mit dem Zivi streiten
Soll der mich schlagen, teeren, federn
Ich merk nichts mehr, ich starb beizeiten –
sich was mit Essen auf Rädern!

Macht dass es um mich Tattergreis
Kein Geheul gibt und Gejaule
Kümmert euch um euren Scheiß –
Ich war schon immer gern der „Faule“.

©2009

Taschenbuch „Der Boshafte Verblichene“ ist lieferbar!

dscf6001aNun heißt es: Warten auf die ersten Rezensionen. Es ist wohl müßig, zum x-ten Mal das Cover zu posten, aber ein, zwei Links zum Bestellen sind das Mindeste. Das Taschenbuch ist endlich erhältlich. Ich sende einige signierte Exemplare dieser Tage mit der Bitte um (möglichst davon unbeeinflusste) Rezensionen. Diese dürfen gern an mich per Mail oder PN gehen,aber auch unter Onlineportalen wie amazon erscheinen. Auf der Seite des Karina-Verlages ist das Buch erhältlich, und der Preis ist diesmal sehr  moderat ausgefallen mit 08,90€ Auch das Cover rechts in der Menüleiste führt übrigens zur Bestellmöglichkeit.

Wer sich nicht traut, darf sich gern bei mir ein Leseprobenheft mit inneliegender Bestellkarte anfordern … Solange der Vorrat reicht. Darin enthalten sind ausgewählte Textpassagen in einer Gesamtlänge von etwa 20 Seiten aus verschiedenen Stellen des Buches.