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Brexit, Yexit (=Year exit) und der Status Quo

Glosse. Ein weiteres Jahr tritt allmählich aus der Zeit aus, so wie die Briten aus Europa. Vielleicht. Also irgendwann im Frühjahr lichten die Britischen Inseln nun den Anker und lassen sich Richtung Amerika treiben – oder wie muss man sich das vorstellen?

Treiben lassen sich auch manche Parteien in Deutschland, die an ihren Parteitagen derzeit wieder ausschließlich die eigenen Befindlichkeiten ausführlichst analysierten, darüber abstimmten, hinter wem sie nun stehen oder wem sie nur ganz unverbindlich zujubeln wollen und sich auch ansonsten selbst beweihräucherten. Und während die Glühweinpreise auf den Weihnachtsmärkten längst höher sind als der ebenfalls steigende Meeresspiegel, was sowohl vom zunehmenden Plastikmüll in den Meeren als auch vom schmelzenden Packeis herrührt, vergiften Luftfahrt und Schifffahrt weiterhin die Atmosphäre, und das ist durchaus zweideutig gemeint. Das bleibt selbst Kreuzfahrtfreunden und Vielfliegern nicht mehr verborgen.

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Mal wieder ein Wochenrückblick

In den Supermärkten gibt es schon wieder Weihnachtssachen, während die Temperaturen draußen unbeeindruckt davon weiter steigen. Aber nicht nur das ist es, was von dieser Woche aus meiner Sicht haften bleibt. So bin ich zur rechten Zeit arbeitslos geworden, um familiäre zusätzliche Aufgaben bewerkstelligen zu können (Stichwort Strangsanierung im Plattenbau) und nebenbei auch noch eine berufliche Neuorientierung in Form einer kleinen Schulung zu absolvieren. In den letzten Tagen habe ich da schon erstaunliche Erkenntnisse gewonnen, was mein ideales berufliches Profil betrifft. Von HanseSail und ähnlichem Open Air-Gedöns habe ich daher nichts mitbekommen, muss ja auch nicht immer sein. Und es passte halt gerade nicht.

Dann ist da noch die Überlegung, was Plaschke wohl so auf der BUCH in WIEN anrichten wird und ob ich von den ersten kontaktierten Kulturgaststätten eine Rückmeldung kriege bezüglich einer eventuellen Lesung. Anfang der Woche hatte ich mir einen Ruck gegeben, als ich erfuhr, dass DER BOSHAFTE VERBLICHENE es mit in das Gepäck des Karina Verlages geschafft hat und in Wien präsentiert wird. So was motiviert.

Ich habe damals mit Bookrix angefangen und dort meine Gedichte und Geschichten online gestellt, als ich auch gerade arbeitslos war und somit Zeit dafür hatte. Folglich ist auch jetzt für mich die richtige Zeit, etwas für mein Hobby zu tun. Und nach jedem Erfolgserlebnis gibts dann schon mal einen Schokoladenhohlkörper. Ist zwar etwas inhaltsleer, aber was zählen schon innere Werte heutzutage. (Außer Goldzähne natürlich.)

Urlaubsrückblick

Eine viel zu kurze Woche Freizeit, unter Arbeitenden und Angestellten als Urlaub bekannt, neigt sich dem Ende entgegen.  So groß vorher auch die Vorfreude und der Ehrgeiz sind, die Zeit maximalst zu nutzen – so spontan ergeben sich dann doch meistens Dinge, an die man im Voraus nicht gedacht haben konnte.  Fakt ist, dass aus meiner Sicht ein gewisser Erholungsfaktor das Hauptziel sein sollte, sowie eben gemeinsame Stunden mit Freunden und Familie. Ob sich das optimal realisieren ließ, wird sich erweisen.

Also Augen zu und hinein in den Tümpel Alltag, strampeln, strampeln, um durchzuhalten. Ein, zwei Minireisen, eine Tagestour nach Hamburg und etwas kreatives Schaffen sowie viel Schlaf liegen hinter mir. Manches habe ich nicht geschafft, andere Sachen sind verschoben worden und Arzt- sowie Behördentermine stehen auch noch aus – dafür ist der Urlaub einfach zu kostbar, wenn man nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub bekommt.