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Plaschke ist gestorben. In übertragenem Sinne.

Wenn man hohe Ansprüche an sich stellt, läuft man als Autor beim Schreiben Gefahr, nie fertig zu werden. Andererseits möchte man sich bei Lektoren und Korrekturanten ja nicht bis aufs Blut blamieren. Das schreit nach einem gesunden Kompromiss beim Überarbeiten der eigenen Texte.

Alles lässt sich besser schreiben. Darum lass´ die schlechtere Fassung stehen. (Friedrich Dürenmatt)

plaschkeOrgelcoverKLEINAber bevor man niemals fertig wird, sollte man lernen, an geeigneter Stelle sein Werk aus der Hand zu geben und das Risiko eingehen, statt des erhofften kurzen Feedbacks ein umfangreiches Coaching  zu erhalten – denn das bringt einen schneller voran als zahllose Eigenversuche eines erneuten Überarbeitens.

 Genau das praktiziere ich nun auch- und ich kann verkünden, dass ich meinen untoten Dauerpatienten nun nach einem letzten Korrigierdurchgang  an das Lektorat überführen kann, sobald es zeitlich passt.  Ich wäre bereit. Endgültig. Möge er in Frieden ruhen… und wieder auferstehen… und wieder ruhen… usw. 🙂 und damit habe ich genug dazu gepostet. Bitte allerseits aufatmen: Thema durch!

Plaschke-Countdown läuft

colllllOb es nun auf den Tag genau klappt, bleibt abzuwarten: Aber bald ist der Weg geschafft. Als Autor ist ja immer der Weg das Ziel, das heißt, man schreibt und schreibt und schreibt… Aber (irgendwann) Ankommen ist auch nicht schlecht. Ich werde das (Autoren-)Leben nach Plaschke genießen und dann neue Projekte vorrangig realisieren und alte nebenher. Man will sich ja auch weiterentwickeln. Und dann ist da ja noch die #KaffeeAntho, weil Gruppenprojekte einfach Spaß machen. Bald also heißt es: Plaschke ist gestorben. Rein symbolisch natürlich.

Exklusiv-Bilder aus Sterbeberg-Trauerfeld

So stelle ich mir das ungenutzte Friedhofsgelände in Sterbeberg-Trauerfeld vor, dem Ort, in welchem die Geschichte um den boshaften Verblichenen spielt.  Mit dabei ist auch die Kirche – und  auf einem Bild wird eine typisch Urnentreterische Spar-Erdbestattung demonstriert… ohne Sarg.

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Erstes eigenes Zwischenlektorat…

SD530410a… zu der entstehenden Fortsetzung von der Geschichte “ der Boshafte Verblichene“ Hab mal alles gelesen, und das hier ist mein Eindruck… In den (unveröffentlichten) Textabschnitten, die über den zweiten Teil der Geschichte hinausgehen, wird das Erzähltempo etwas gedrosselt. Es gibt weniger Dialoge und mehr berichtende Passagen, die das Geschehen relativ schnörkellos wiedergeben. Gute Ideen stecken auch weiterhin drin, diese müssten aber rasanter und noch eine Spur logischer ausformuliert werden, wenn man im Laufe der gesamten Geschichte keinen Bruch in der Erzählweise feststellen soll. (Das ist eben das Schwierige, was viel Sorgfalt erfordert, weil es weiterhin unverkrampft und locker wirken soll) Nach meiner eigenen Meinung lässt der Humor etwas nach, aber ich kann mich irren…

coffin-623540_1920(1)Das Endresultat wird nur in Kapitel ohne Überschriften unterteilt sein. Es wird von den jetzt 30 000 zusätzlichen Wörtern sicher einiges umformuliert und gekürzt werden. Danach schreibe ich natürlich noch weiter, weil ich sicher bin, mir fällt dann noch das Eine oder Andere ein.

Das sind die nächsten Arbeitsschritte, wobei sich die ersten 3 mehrmals wiederholen:

1.bisherigen Text lesen (auf bx)
2.den Text um meine handschriftlichen Kapitel erweitern (auf bx)
3.ausdrucken, manuell überarbeiten
– und das immer wieder, ca alle 10.000 Wörter neu –
4.komplette Rohfassung eingeben ( inkl. der ersten beiden Teile)
5.gebundene Arbeitsfassung erstellen (1exempl davon für lektorat bei bedarf)
6.Textdatei an Lektorat senden
7.Korrekturen und Feedback vom Lektorat einarbeiten
8.Veröffentlichung ( evtl. Verlag, vielleicht auch SP, das entscheide ich am Schluss)