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Die 22 besten Sitcoms

Tss-sss , was sich die Menschen alles so reinziehn…

Habe mal die aus meine Sicht 22 originellsten Sitcoms aufgelistet, wobei diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und nicht repräsentativ ist. Zu lesen ist die Liste von hinten beginnend, also mit Platz 22.

  • Wer ist hier der Boss?
  • Alf
  • Eine schrecklich nette Familie
  • Herzbube mit zwei Damen
  • Mork vom Ork
  • Baby Daddy
  • Golden Girls
  • Roseanne
  • Frazer
  • Hinterm Mond links
  • Cheers
  • How I met your mother
  • Last Man Standing
  • Ehe ist… (Eine Frage der Ehe)
  • Full House
  • Friends
  • Two and a half man
  • Mom
  • Home Provement (Hör mal wer da hämmert)
  • Dharma & Greg
  • Big Bang Theory
  • Modern Family

Von Serien-Ermittlern und Serien-Killern

Krimis im Überfluss – Der Krimi-Freund hat heutzutage die Qual der Wahl, weil der Krimi scheinbar des Deutschen liebster Zeitvertreib gleich nach dem Auto zu sein scheint. Da zählt schon die Abgefahrenheit der Idee, die Schrägheit der Protas odwr die Zeit, in der die Story spielt, wenn es um Leser oder Zuschauer geht. Zugegeben, mit Serien-Ermittlern kann man sich besser identifizieren, sich auf sie einlassen und lernen, sie zu mögen. Dennoch scheint mir diese dauerermittelnde Sippschaft ein Ausdruck dafür zu sein, dass Ideenreichtum und Kreativität
einem kommerziellen Gewohnheitsverhalten Platz machen. Der Leser will, was der Leser kennt. Oder eben der Zuschauer, Hörer oder Theaterfreund. Bekannte Ermittlerhelden á la Schimanski kann man einordnen, sieht man gern wieder, erscheinen vertrauenswürdig und trotz oder wegen ihrer Art liebenswert.


Was ich hier in meiner Rolle als Krimi-Konsument anprangere, liegt mir als Autor allerdings schon näher: Auch ich könnte mir vorstellen, Protagonisten mehrfach antreten und auftreten zu lassen. Es ist schon reizvoll, eine Figur nach und nach zu einer vollständigen, möglichst einzigartigen Persönlichkeit zu entwickeln und das in mehr als einem Buch/ einer Geschichte/ einem Film. Als Konsument hingegen weiß ich nicht, ob mich der siebenundzwanzigste Fall des Kommssars XY immer noch so interessieren würde wie der elfte oder der zweite. Okay, es gibt genug Beispiele, die funktioniert haben und immer noch funktionieren: Sherlock Holmes, Stephan Derrick, Oberleutnant Fuchs, Horst Schimanski, Miss Marple, Starsky und Hutch, Jan Fedder alias Dirk Matthies und, und, und.

Was macht den Reiz an einer Fortsetzung aus mit Charakteren/ Protagonisten, die man schon kennt? Muss da nicht die Story umso raffinierter, origineller sein, damit man diesen Leuten weiter folgt?
Genügt der Sympathiefaktor, um seinem Haupthelden überallhin zu folgen?

Nun, man hat so seine gewissen Kulthelden aus alten Büchern und Fernsehserien, aber macht es dass heutzutage nicht umso schwerer, neue, länger währende Begeisterung bei Serien und Fortsetzungen von der Fortsetzung zu empfinden? Und zwar eine, die mindestens die ganze erste Staffel lang anhält. Oder die ersten drei Bücher, je nachdem.

Ist nicht oft eine Idee nur dann originell und fesselnd, wenn sie zum ersten Mal realisiert wird? Mir hätte ein Film „Jurassic Park“ durchaus genügt, den ersten Streifen habe ich noch offenen Mundes im Kino bestaunt, die Fortsetzung war nur noch ein versuchtes Übertrumpfen des ersten Filmes – in wirtschftlicher Hinsicht.

Deswegen möchte ich heute mal die einzelne Geschichte, den einzelnen Roman oder den Film ohne Fortsetzung und nachproduzierte Serie würdigen und unterstreichen, dass die darin erzählten Geschichten für sich stehen und dem Konsumenten es überlassen, sich seine eigene Serie mit den Charakteren weiter auszumalen.

Dauer-Krimireihen wie „Tatort“ oder „Polizeiruf 110“ sind kommerzielle Unterhaltung nach Schema F, wobei der Buchstabe leider viel zu oft nicht unbedingt für Fantasie steht. Obwohl es in der Tat Ermittler-Duos gibt, die in der Publikumsgunst weit oben stehen, weil sie sich mit flapsigen Sprüchen und Nörgeleien durch die Fälle hangeln. Zugegeben, das ist bisweilen unterhaltsam und mag seine Daseinsberechtigung haben, was wohl die Einschaltquoten belegen, aber vieles wiederholt sich, und es werden lediglich die Leichen und die Mörder ausgetauscht, manchmal auch die Motive und die Tatwaffen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe versucht, mir darüber eine Meinung zu bilden, ob ich je einen Kommissar oder Ermittler mehrfach einsetzen würde in meinen Geschichten. Die Antwort lautete eigentlich nein, aber jetzt, wo ich so drüber nachdenke – in Ausnahmefällen, also wenn mir eine besonders originelle Person als Protagonist, vielleicht auch eine seltene Konstellation – gelänge, dann würde ich es vom Erfolg der Geschichte abhängig machen.

Ausnehmend männerfeinlich

… kommt die Werbung in dieser unserer überfeministischen Medienwelt immer öfter daher. Wahrlich unruhige Zeiten brechen also für den mit Verzweiflungs-Sixpak ausgestatteten Yuppieschnösel und Familiendelinquenten mit Dreitagebart und perlodontem Grübchenlächeln an. Seine Familienpräsidentin sitzt kackfrech am Frühstückstisch (neben ihm!) und behauptet zwischen zwei Bissen ins Dinkelbrot, keiner mache sie mehr an als ihr Lieblingsjoghurt. (Pech allerdings auch für den Spanner von der anderen Straßenseite.)

Und sie bleibt bei dieser Aussage, auch als ihr Feierabendprinz sich auf einen verschnupften Anruf von ihr seine Freunde im Stich lässt, sich die Erkältungsmedizin schnappt, den nächsten Hubschrauber unterhakt und ihr das Zeug fliegenderweise in Superheldenmanier durchs Wolkenkratzerfenster ihres Appartements schmeißt. Das nützt ihm gar nichts.

Statt sich alle elf Minuten quer durch eines der Singleportale zu lieben, hat der Ärmste längst seinen Frieden mit dieser Art eindimensionaler Beziehungdemokratie gemacht. Immerhin hat er jemanden im Bett neben sich, auch wenn sein Liebesjoghurt nicht gegen diesen einen Bewussten und dessen Anmache anstinken kann. Sorry für das Kopfkino.  Es gibt da übrigens einen Joghurt mit der Ecke, um die er seine Angebetete bringen könnte, falls er es eines Tages satt hat … Vergesst das. Ist eh alles Quark.

Im Dienste der Krankheit – Pharmaindustrie sponsert WHO

Wer hat sich nicht schon mal angesichts eines bedenklichen Resultates einer Vorsorgeuntersuchung beim Arzt gefragt, ob dieser nicht an Auflagen zur Zwangsverschreibung von Medikamenten gebunden ist? Ist es wirklich erwiesen, dass zu hoher Cholesterinwerte Herzinfarkte verursachen? Nein. Es wird vermutet, weil die Ablagerungen in den Adern, die Infarkte verursachen können, häufig Cholesterin enthalten. Allein deswegen vermutet man, es sei sinnvoll, die Werte niedrig zu halten. Es ließe sich weitere solcher Beispiele aufführen.

Dazu passt folgender Gedankengang, wie ich finde: Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird zu einem nicht geringen Anteil aus Spenden der Pharmaindustrie finanziert. Im Deutschlandfunk Kultur gab es dazu einen interessanten Beitrag, den man auch auf der Webseite des Senders nachlesen kann.

Reiche Unternehmer wie Bill Gates nutzen die finanzielle Knappheit der UNO-Organisation, die immer auf die Großzügigkeit der Regierungen ihrer 94 Mitgliedsstaaten angewiesen ist, um auf diese Weise ein nicht geringes Mitspracherecht wahrnehmen zu können, wenn es beispielsweise um gesundheitsmedizinische Bassleistungen wie den Zugang zu sauberem Trinkwasser geht. Tatsache ist, dass dieser längst allen Menschen weltweit hätte gewährt werden können. Folgerichtig bestimmen die spendenden Pharmalobbyisten, Unternehmer und Superreichen auch, wann welche Seuche wie zum Beispiel die Vogelgrippe ausgerufen wird. Ihr Interesse liegt naturgemäß darin, die Umsätze an Medikamenten und Antibiotika mit dem Ziel der Profitmaximierung weiter anzukurbeln. Damit dürften die reichen Spender, bei denen es sich nicht nur um Unternehmen, sondern auch um Milliardäre wie Gates handelt, durch diese „Regulierungsmöglichkeit“ erheblich mitbestimmen, mit welcher Epidemie wieviele Menschen … sagen wir mal, vom Erdball verschwinden.
Womit die Verschwörungstheorie von der allmählich angestrebten globalen Bevölkerungsdezimierung, hinter der nur wenige Multimilliardäre und Konzerne stecken, wieder neue Nahrung erhalten dürfte.

Danach soll die Menschheit niemals mehr als 10 Mrd. Menschen erreichen, vielmehr wären für eine optimale Gewinnspanne der Konzerne und Monopole, wenn diese die Globalwirtschaft unter sich aufteilen, relativ liquide 2-3 Milliarden Menschen auf dem Planeten anstrebbar.

Aber zurück zu der künstlich verschlechterten Gesundheit. „Bill Gates bestimmt, was gesund ist“ heißt eine Sendung heute um 19.30 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur. Darin geht es um die Befangenheit und Abhängigkeit der WHO.