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Es begann mit einem Anruf – aber wo führt es noch hin?

Stoßseufzer eines Einfallsreichen – Jammern auf hohem Niveau

Immer wieder stellt man beim Schreiben fest: Die Entwicklung der Handlung vollzieht sich mal wieder nicht so wie vom Autor vorherbestimmt. Wozu plottet und grübelt man vorher stundenlang am „Roten Faden“? Der Ablauf der Ereignisse treibt einen Satz für Satz, Zeile für Zeile in Gefilde, an die man zuvor nicht mal ansatzweise dachte. So passiert es mir gerade beim Anrufer-Krimi, der dann doch wieder nicht ohne Ermittlungen auskommt und nicht, wie kurz mal geplant, eine reine Gruselgeschichte mit „spukender“ Haushaltstechnik und ohne Erklärungsversuche wird. Das ist mir irgendwie zu profan. Andererseits haben Erfolgsautoren wie Stephen King auch nicht immer in ihren atmosphärisch dichten Schauergeschichten plausible Erklärungen und greifen gern auf Übersinnliches – fernab jeglichen menschlichen Verständnisses – zurück.

So allerdings laufe ich mal wieder Gefahr, dass der Geschichte ihr Spannungsbogen irgendwann verlorengeht. Sie wird diesmal auch deutlich länger. Aus jetziger Sicht reicht es quantitativ nicht ganz zur Taschenbuchlänge – aber wie gesagt, wer weiß, wo mich die Handlung noch hinführt….

Halbfertige E-Books von „Veröffentlicht“ auf „In Bearbeitung“

Weil die Sichtbarmachung und Veröffentlichung im Entstehen begriffener E-Books und damit das Online-Schreiben mir  kein Feedback einbringt, werden diese in den nächsten Tagen auf den Status „In Bearbeitung“ gesetzt, so dass sie nicht mehr sichtbar sind. Der Entstehungsprozess interessiert offensichtlich wenige bis keine Leute, das hatte ich ja zuvor schon auf dem Blog bemerkt. Meine Absicht war es eigentlich, die Geschichten quasi zusammen mit ihren zukünftigen Lesern zu schreiben, also Anregungen aufzunehmen und Rückmeldungen sowie Kritik entsprechend umzusetzen. Natürlich hätte ich mir dann einen Gedankenaustausch zu den Geschichten gewünscht.
Was soll´s, habe ich so wenigstens meine eigene Linie, die ich verfolgen kann beim Schreiben …

Gut funktioniert hat es mal im Forum von BookRix, und zwar bei meinem Kinderbuch. Ich dachte, es klappt noch einmal … Nun erleichtere ich mir die Arbeit also, indem alle halbfertigen e-Books wie durch Geisterhand verschwinden. Geplant ist, dass sie als fertige E-Books wieder auftauchen – oder stattdessen als Printausgabe.

yeahhh! naa endlich!!!!

ÜBRIGENS: Außerdem plane ich ganz allmählich meine 2 BookRix-Accounts zusammenzulegen. Der Woanders Mitesser-Account wandert nach und nach inhaltlich zu dem neueren Account mit meinem richtigen Namen. Die laufenden Projekte bringe ich dort aber noch im „OFF“ zu Ende, bevor auch sie hinüberwechseln. Also – falls ich mich dazu entscheide, sie als dann fertiges ebook zu veröffentlichen. 

Kuriergeschichte wird doch nicht ganz so gruselig

Was den bisherigen Inhalt der Geschichte betrifft, wollte ich nicht ganz von der Glaubwürdigkeit abdriften und habe Geister und Gespenster sowie mystische Ereignisse erstmal außen vor gelassen und versucht, nahe an der Realität entlangzuschreiben. Jetzt bin ich erstmal mit der „Hintour“ so gut wie fertig, die Rückfahrt wird nicht minder ereignisreich und auch voraussichtlich nochmal 3 Kapitel dauern. So käme ich dann auf mindestens 6 Kapitel insgesamt,wobei ich hoffe, unter 15000 – 17500 Wörter zu bleiben. Vielleicht baue ich noch die Konsequenzen ein, die die Fahrt für den Ich-Erzähler und werdenden Vater Peter noch hinterher haben wird.

KLAPPENTEXT: „Immer noch warteten wir auf Cecilia. Fast acht Minuten waren vergangen. Es herrschte reger Verkehr, die Fahrzeuge nahmen kein Ende – diese Umleitungsstrecke war stark befahren. Ich machte mir langsam Sorgen – weniger der Verspätung wegen, vielmehr wegen Cecilia. Dann hielt es Jürgen nicht mehr aus. Er sei gleich wieder zurück, sagte er und kletterte aus dem Auto.

So. Jetzt saß ich also allein da.

Was für eine Fahrt. Wie weit war das Mädel wohl in die Büsche gegangen? Hoffentlich kamen meine Fahrgäste gleich gemeinsam zurück. Dann hörte ich Schritte, jemand näherte sich durch das Dickicht.

Jürgen und seine Tochter tauchten vor mir auf. Erleichtert atmete ich durch. Kaum eine Minute später waren wir endlich wieder unterwegs. Doch die Erleichterung hielt nicht lange an. Die Motorleuchte ging an, und sie blieb es auch. Zum Teufel nochmal, in dieser Tour war heute der Wurm drin. Würde der Wagen nun irgendwann stehen bleiben?“

 

Eine Seite weniger – Leseproben künftig nur noch als Link

Und schon wieder ändert sich hier etwas in Kürze: Leseproben zu entstehenden Geschichten gibt es hier ab demnächst nur noch per Link zum entsprechenden e-Book. Dieses allerdings verschwindet kurz vor der Fertigstellung, weil das ja dann in der Regel als Print zurückkehren soll. Aus diesem Grunde erübrigt sich hier die entsprechende Leseprobenseite. Soweit ich das in der Statistik sehen konnte, wird sie ohnehin nur wenig bis kaum angesehen. Zitate und Bibliografie (Veröffentlichungen) jedoch bleiben als Unterseiten bestehen. (Es könnte sogar sein, dass Ende April noch eine Unterseite mit bisherigen Rezensionen und Lesermeinungen/Kommentaren eingefügt wird.)  Die Printbücher in der Widgetleiste werden ebenfalls noch verlinkt, sobald ich die Zeit finde.