Urlaub naht

Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com

Wieder mal kommt er keinen Tag zu spät, so dass er mich gerade noch vor dem nächsten gefühlten Burn-Out bewahrt, der seelische und gedankliche und vor allem physische Abstand von der Arbeit. Man sieht dann mal nicht in seinen vollen Terminkalender, das grummelige Gesicht des Chefs oder die halbvolle Kaffeetasse mit der inzwischen geronnenen Kaffeesahne, die in leicht-flockiger Form plötzlich daran erinnert, dass bald der Winter vor der Tür steht, sondern des späten Morgens vorsichtig aus dem Bett, um zu erkunden, ob es schon lohnt, aufzustehen.

Zeit, endlich mal das zu machen, was auf keiner Agenda und in keiner ToDo-Liste steht – diesen Luxus hat man mit einem Nine-to-Five-Job nicht oft, noch dazu, wenn man familiär – Corona hin, Home-Office her – gewisse Verpflichtungen teilt. Eins aber eint sie alle – die Aufdenurlaubwarter, all die Freitagsherbeisehner, die Stechuhrenhasser, Pausenüberzieher und Feierabendprinzen: Sie huldigen dem Urlaub und dem Wochenende, beten die Freizeit an und lechzen nach jeder kleinen Zwischenauszeit vom Arbeitsstress.

Mir geht es auch so, das gebe ich zu. Ich werde aber voraussichtlich im Urlaub durchaus aktiv unterwegs sein, natürlich auch in eigener Sache , was mein Hobby Schreiben angeht – und ich freue mich auf die geistige Abwechslung, wenn ich mich in die Welt meiner Protagonisten begebe und dort endlich mal für länger als immer nur einige Minuten verweilen kann. Ich verspreche: Ich werde sie zu allerhand Blödsinn und seltsamen Dingen verleiten ….

Meine ToDo-Liste für den Urlaub sieht länger aus als die einer Arbeitswoche. Ich träume schon Wochen vorher von all den Möglichkeiten, von all den Dingen, die ich tun könnte und kann mich gar nicht lösen – bis der Urlaub plötzlich vorbei ist.

… und abnehmen müsste ich auch.

Der neue „ANRUFER“ – Buch über Wende-Zeit im Osten

Limitierte Leseproben geplant. Die Geschichte hat nicht mehr ganz so viel mit der Ausgangsversion zu tun, enthält weniger ausgedachte Episoden und Konflikte als vielmehr tatsächlich erlebte oder beobachtete Begebenheiten, die das Leben der Protagonisten beeinflussen. Ja, es werden diesmal mehrere sein. Ob es spannend ist, mag der Leser beurteilen. Ich werde mir vorab ca. 10 Leseprobenhefte drucken und diese an Interessenten verschenken. Natürlich spielt es wieder im Call-Center-Milieu, und zwar in den neunziger Jahren.

So sah damals meine Eigenwerbung aus.

Einmal im Radio sein

Es ist ein alter Traum von mir, einmal im Leben eine RadioShow zu moderieren, wobei eigentlich der Musikstil eine ziemlich untergeordnete Rolle spielen würde. Im Zuge dessen mache ich auch selbst Musik, das heißt – ich editiere und arrangiere nur, was meistens bereits vorhanden ist an Samples und gesungenen Parts. Selbst etwas einzuspielen habe ich mich nur selten getraut. Also während ich damals Kassetten zerschnippelt habe und Bandfetzen neu zusammenfügte, um so interessante Mixe zu erhalten, kann man das ja heute am PC erledigen, und es klingt professioneller und sauberer. Das untenstehende Stück stammt von mir, welches ich mit meinem Projekt „space2chill“ aufgenommen habe. Demnächst könnt ihr hier mehr davon hören und lesen. Evtl, falls es Zuspruch gibt, starte ich mal auf Youtube einen schüchternen Versuch. Auf dem Kanal würde ich dann evtl sogar auch vloggen. Dann könnte ich zum Beispiel auch Lesungen aufnehmen oder mit der Kamera auf Motivsuche gehen und mich dabei filmen ( lassen). Okay, zurück zu der Musik.

Sehr gern schneide ich auch eigene witzige Jingles zusammen, wenn ihr wollt, poste ich davon auch mal welche. Für den Moment gibt es aber erstmal nur „space2chill“ mit dem Track „it´s me again“. Hört mal rein, würd´mich freun. Ob amüsiert oder schockiert – bitte kommentiert !

Habe ich mir nach der Jugendweihe 1979 (DDR) vom geschenkten Geld gekauft, Kostete knapp 900 Mark der DDR

Schon als Schüler habe ich gern aufgelegt, moderiert und angesagt. Damals nahm man noch vom Radio mit Kassette auf.

Singen hingegen kann ich nur so gut, dass es für die Badewanne reicht.

Leider schallt das immer so 🙂
Photo by Pixabay on Pexels.com

Alte Bücher verarzten

Auf Youtube fand ich dieses Video, welches übrigens auch von WordPress gefeatured wird (das war wohl eben denglisch). Auch ich habe schon mal alte Bücher erstanden und sie hinterher versucht, besser dastehen zu lassen im Regal. Gut, trotz Seitenbügeln und Cover retuschieren sieht man Ihnen das Alter manchmal an, aber… es macht mehr her hinterher. Auch vergilbte Seiten wirken staubanziehend und leserabschreckend, könnte ich mir vorstellen … 🙂

Die Erklärung manchen Dinges aus Sicht eines Schreiberlinges