Archiv der Kategorie: Verlag und Druck

Weitere Pläne für 2020

Wer noch mehr über mich erfahren will, findet hier mein erstes Interview als Autor, welches ich dem Autorenhilfeforum im Juli 2020 in schriftlicher Form gab. Ich versuche weiterhin, den Stil und das Thema dieses Blogs mehr und mehr in eine Hauptrichtung zu lenken und mein Schaffen als autodidaktischer Autor dabei vorrangig in den Fokus zu stellen.

Ideen sichten und sortieren

Bevor feststeht, welche Idee ich als nächstes weiterverfolge, muss ich mal ausgiebig im Archiv stöbern und mit zeitlichem Abstand die zu Papier gebrachten Handlungseinfälle einordnen und bewerten. Dabei könnte ich Hilfe brauchen, auch sind gemeinsame Projekte eine interessante Herausforderung, bei der die gegenseitige Inspiration einen Motivationsschub erfahren dürfte. Fest steht, das wiederhole ich an dieser Stelle gerne, dass es eine Mitwirkung von mir an einer Anthologie geben wird, die zum Jahresende erscheinen soll.

Einzelprojekte werde ich nicht mehr so sehr spoilern wie in der Vergangenheit. Oft habe ich mich dann entgegen meiner „Ankündigungen“ in einzelnen Aspekten umentschieden oder sie letztlich nicht einhalten können.

Einziges feststehendes Vorhaben ist die Wiederauflage dieses Buches. Ob durch einen Verlag oder nicht, ist noch offen. Der Karina Verlag aus Wien („Der boshafte Verblichene“) würde nur weitere Geschichten von anderen Autoren mit dieser zusammen in einem Buch verlegen. Das kommt für mich in diesem Fall nicht in frage.

Mehr als Nur Haha

In jedes, noch so trivial scheinende Buch mit banalen Plotideen lässt sich etwas Bedeutungsschwere hinein interpretieren, wenn man als Leser die Geschichte oder die Hauptfiguren liebt. Nicht, dass ich meine schräge Friedhofskomödie als oberflächlich bezeichnen und so Nestbeschmutzung betreiben wollte, denn das Plaschke-Buch lässt zwischen den Zeilen auch die eine oder andere ernstere Botschaft aufleuchten. Das finden übrigens auch Leser, wie ich jüngst erfahren durfte.

Bezeichnend sind sicher auch einige Kalauer, die von bissigem Humor zeugen und das Thema „Tod“ auf die Schippe nehmen, von welcher ihm der Hauptheld Plaschke mehrmals runterspringt. Das Buch ist nicht unumstritten, denn als Zielgruppe scheiden sicher Senioren und Menschen aus, die gerade den Verlust eines geliebten Angehörigen zu verzeichnen haben. Gleichwohl ist es meine, des Autoren, eigene Art die Angst vor dem Lebensende zu verarbeiten. Man muss und sollte mit Humor schwer wiegende Themen anpacken. Das ist meine Maxime. Ein NoGo aber ist verletzender, diffarmierender Humor, der eigentlich das Gegenteil sein will. Das Buch ist auf Rang 18119 in der Kategorie HUMORISTISCH. Da ist noch Luft nach oben … WEM SOLL ICH EINE LESEPROBE VON 20 SEITEN ZUSENDEN?

Es menschelt in der Geschichte und es geht um den Umgang mit dem Nächsten.

(aus einem Leserbrief 2019)

Lesenswerte Geschichte, die das Absurde im Menschen auf humorvolle Weise aufzeigt und die Frage sich stellt, wie menschlich sind wir eigentlich?

(aus einer Rezension auf amazon)
Ist das der berühmte Klärgruben-Friedhof in Sterbeberg-Trauerfeld aus dem Buch?

Verlagssuche 2020 als Herausforderung

Auf der Suche nach einem geeigneten Verlag führt meine Recherche mich ab sofort nicht mehr über die Grenzen von Deutschland hinaus. Wichtig ist mir, dass ich von Marketingmaßnahmen und Werbung für meine dort verlegten Bücher auch unmittelbar etwas mitbekomme. Als Autodidakt und berufstätiger Autor habe ich für eigene Selbstvermarktung nur sehr eingeschränkt Zeit. Ausschließlich Kontakt über Social Media und sporadische Mails zu halten, gefällt mir auch nicht mehr. Es läge in der Natur der Sache, dass ich einen (regional ansässigen) Verlag oder Lektoren auch mal anrufen oder besuchen kann und dafür nicht in ein anderes Land fliegen muss.

Derzeit arbeite ich mit einem Verlag in Wien zusammen und fühle mich da prinzipiell gut betreut. Dort werden viele interessante Anthologien und spannende Bücher verlegt. Aber die Kommunikation beschränkt sich zum großen Teil auf Likes und Teilen der Werbung in den sozialen Medien und ruht, wenn ich als Autor nicht den Kontakt z.B. mit einer Frage oder einem Anliegen suche. Dann folgen in der Regel ein, zwei knappe Mails. Deutschland ist eben nicht gleich Österreich, man kann da nicht eben mal vorbeischauen und quatschen.
Sicher geht auch deswegen manches, was im Verlag passiert, an mir vorbei. Nachdem mein erstes dort verlegtes Buch im Buchshop des Verlages gelistet wurde, habe ich kaum einen bewerbenden Link des Verlages z.B. auf Facebook für das Buch bemerkt, dennoch bis heute jegliche Werbung des Verlages geteilt und bedaumt (geliked). Wir sprechen von einem Zeitraum von 3 Jahren, 2016 erschien „FRITZ PLASCHKE- Der boshafte Verblichene“. Jetzt, 2019 konnte ich einen Präsentationsplatz im Regal des Verlages auf der Buchmesse Wien für das Buch ergattern. Da ich nicht selbst anwesend war, wurde das Buch sicher nicht verkauft. Anderenfalls hätte ich mit Feedback aus Wien gerechnet. Es war im Messekatalog vertreten- davon habe ich mich überzeugen können.

Mit dem Teilen und Liken werde ich nun vorsichtiger sein, Ich bedaume nur noch, was mir wirklich gefällt und fühle mich diesbezüglich niemandem verpflichtet. Natürlich respektiere ich, das so ein Verlag viel Arbeit bedeutet und viel Zeit und sicher auch Geld bindet. Von Undankbarkeit meinerseits kann auch keine Rede sein, jedoch ist die derzeitige

geografische Konstellation ein weiterer verbesserungswürdiger Punkt. Von Rostock fährt man nicht eben mal mit der Straßenbahn zu einem Meeting nach Wien. Also: Ich suche einen Verlag, mit dem man etwas intensiver und beständiger kommunizieren kann, ohne das Gefühl zu haben, man stört mit seinem Anliegen oder seinen Mails.

Die vermeintliche Alternative, Selfpublishing, halte ich für eine der letzten Möglichkeiten, bevor manche gute Geschichte in der Schublade bleibt. Aber auch davor mache ich keinen Halt und werde zunehmend besser im Umgang mit entsprechenden Plattformen.

Nach Formatkorrektur: Taschenbuch nun bestellbar

Noch ist das Taschenbuch nicht online, denn die Kündigung einer Vertriebsvereinbarung dauert immer bis zu 4 Wochen. So lange gibt es das A4-Buch noch bei den üblichen Online-Händlern. Aber ich habe das Taschenbuch schon da. Es kann bereits direkt bei mir per Facebook und Twitter vorbestellt werden. Wenn ich es mir genau überlege, verkaufe ich so lange der Vorrat reicht, das Buch in beiden Formaten für je 6,50.€ Also entweder in A4 oder als Taschenbuch. Dazu ist allerdings Vorauskasse nötig, weil ich noch nicht über einen OnlineShop verfüge. Portokosten fallen nicht an, aber die Zusendung kann ein paar Tage dauern. Eine Bestellung oder Vorbestellung ist an keinerlei Bedingungen wie Rezension, Likes oder dergleichen gebunden.