Archiv der Kategorie: Fragen an mich

Frag bloß!

Angesichts meiner letzten Honorarabrechnungen aus 2020 stellt sich diese Frage nicht für mich. Dennoch stelle ich sie mir immer mal wieder, und neulich hat sie mir eine Autorenkollegin auch gestellt. Die Antwort für mich fällt eindeutig aus. Die Antwort ist ein entschlossenes „… ähm… wer weiß?“ Mein im Karina Verlag Wien verlegtes Buch hat sich in Österreich übers Jahr nur mäßig verkauft, in Deutschland kaum. Mein erklärtes Ziel war es nie, kurzfristig vom Schreiben satt werden zu können. Wenn man mit diesem Gedanken im Hinterkopf und nur damit ans Schreiben geht, also ohne Talent und mit dem Ziel, daran zu verdienen und davon zu leben, ist das für viele Zeitgenossinnen und -genossen ein entbehrungsreiches, steiniges Unterfangen, so meine Beobachtungen. Entdeckt man aber erstmal den Spaß an diesem Handwerk, hört auf sein Bauchgefühl (auch nach dem Essen, welches man egal wovon bezahlt) und betreibt „learning-by-doing“, sehen die Erfolgsaussichten schon anders aus. Fleiß und Kreativität schaden der Sache auch nicht. Kreativ geht selten schief.

Weitere Pläne für 2020

Wer noch mehr über mich erfahren will, findet hier mein erstes Interview als Autor, welches ich dem Autorenhilfeforum im Juli 2020 in schriftlicher Form gab. Ich versuche weiterhin, den Stil und das Thema dieses Blogs mehr und mehr in eine Hauptrichtung zu lenken und mein Schaffen als autodidaktischer Autor dabei vorrangig in den Fokus zu stellen.

Ideen sichten und sortieren

Bevor feststeht, welche Idee ich als nächstes weiterverfolge, muss ich mal ausgiebig im Archiv stöbern und mit zeitlichem Abstand die zu Papier gebrachten Handlungseinfälle einordnen und bewerten. Dabei könnte ich Hilfe brauchen, auch sind gemeinsame Projekte eine interessante Herausforderung, bei der die gegenseitige Inspiration einen Motivationsschub erfahren dürfte. Fest steht, das wiederhole ich an dieser Stelle gerne, dass es eine Mitwirkung von mir an einer Anthologie geben wird, die zum Jahresende erscheinen soll.

Einzelprojekte werde ich nicht mehr so sehr spoilern wie in der Vergangenheit. Oft habe ich mich dann entgegen meiner „Ankündigungen“ in einzelnen Aspekten umentschieden oder sie letztlich nicht einhalten können.

Einziges feststehendes Vorhaben ist die Wiederauflage dieses Buches. Ob durch einen Verlag oder nicht, ist noch offen. Der Karina Verlag aus Wien („Der boshafte Verblichene“) würde nur weitere Geschichten von anderen Autoren mit dieser zusammen in einem Buch verlegen. Das kommt für mich in diesem Fall nicht in frage.

Rede und Antwort stehen

Dieses pandemische verfluchte Jahr 2020 sollte ursprünglich von kultureller Aktivität nur so durchströmt werden, so hatte ich es mir vorgestellt. Lange Zeit traute ich mich weder an Lesungen noch an Messeteilnahmen heran und plante ehrgeizig drauf los – und das bereits im Sommer 2019. Messeteilnahmen und Lesungen fielen aus den bekannten Gründen aus oder wurden verschoben, ich fand wieder einen Job, wäre ja sonst an Arbeitsweh zu Hause eingegangen. (Heimweh, Fernweh, Arbeitsweh, ihr versteht schon…) Der Freizeitanteil schrumpfte dadurch wie eine bei 100 Grad gewaschene Mundschutzmaske.
Umso erfreuter fiebere ich nun einem Interview entgegen, welches in diversen Autorengruppen auf Facebook und auch an anderer Stelle im Netz erscheinen wird. Dort erfährt man mehr über mich, meinen Schreibstil, meine Motivation und mein Schaffen.
In der Reihe „Twenty-Twenty“ , Runde 2 bin ich einer von diversen AutorenkollegINNen, die dort näher vorgestellt werden. Angesichts so seltener Gelegenheiten bin ich dafür dankbar und um so motivierter, in diesem Jahr noch mindestens 2 Veröffentlichungen zu realisieren. Sicher hängt das auch damit zusammen, dass ich nicht sehr umfangreich vernetzt bin und mich selbst in erster Linie als Autor und Blogger und nicht als Selbstvermarkter, Marketingexperte oder Außendienstler verstehe, der Buchhandlungen in eigenem Namen abklappert, die doch längst ihre Stammvertreter und ihre Lieblingsverlage haben.

Der Erscheinungstermin des Porträts steht noch nicht fest, ich rechne im Juli oder August damit. An dieser Stelle wird das Interview dann natürlich verlinkt, verkündet und zitiert.