Archiv der Kategorie: Neurosen und andere Schnittblumen

FrühlingsLesung 2020 bei Kaffee und Kuchen

Meine letzte öffentliche Lesung war meine erste und fand in Hamburg-Harburg statt. Weil das aber nun schon gar solange her ist, wird es im Frühjahr 2020 mal wieder eine Lesung geben, diesmal in der Nähe von Rostock. Ich hoffe und plane, dann auch ein paar neue Kolumnen und Gedichte vortragen zu können. Es wird sicher ein kurzweiliger Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen mit freiem Eintritt und kurzen, vergnüglichen Texten. Auch diese Lesung steht – wie meine damalige in HH – unter dem Motto „Neurosen und andere Schnittblumen“. Nähere Infos zu Ort und Zeit erfährt man auf meiner Facebookseite und später auch hier im Blog.

Nur mal angenommen – Wenn man Urlaubspatient ist

Um es vorweg zu nehmen: Nein, es gibt keine Ähnlichkeit mit tatsächlichen Zuständen und Ereignissen. Trotzdem kommt hier mal eine „weitergedachte“ Betrachtung. Ich dachte wirklich, ich kanns nun knacken lassen. Urlaub hat man eben nur 5mal im Jahr. Also, jeweils 5 Tage, versteht sich 🙂  Zu kurz für eine Weltreise, eine Affäre oder eine Privatinsolvenz – zu lang für einmal Ausschlafen. Aber um krank zu sein, genügen 5Tage bestimmt… Pünktlich mit dem ersten Urlaubstag gesundheitlich gehandikapt zu sein, das muss man mal erlebt haben. Man könnte theoretisch alles machen… wenn man eben könnte. Und man träumt von den unmöglichsten Urlauben, die man gerade jetzt versäumt… Actionurlaub im Dschungel, Chillout am Strand, Schreiburlaub irgendwo im Abseits der Zivilisation, wo man sich auf das Wesentlichste beschränken kann/ muss… Stattdessen erlebt man dann eine seiner eigenen nächsten Kurzgeschichten und findet sich in der Rolle eines Patienten wieder. Ist zwar suboptimal für die Reproduktion der Arbeitskraft, aber was soll´s. Wenn dabei eine Story-Idee rauskommt – dann war die im Urlaub enthaltene Arzt-Odyssee wenigstens für etwas gut. Das Glas mit dem Schmerzmittel ist eben immer halbvoll, nie halbleer. Und wer weiß: Bei interessanten Nebenwirkungen wird vielleicht ein Roman draus…

Spendet Sand für die Sahara – Schafft den Sandmann ab…

…sagt mein Lyrisches Ich, das dazu nochmal eben für ein paar Zeilen in die Kinderschuhe geschlüpft ist, um sich daran zu erinnern, dass es nicht immer so früh ins Bett wollte. (Schon gar nicht im Sommer…) Daher fordert es: Sandmann weg! Es sei denn er kommt später, weil er im Stau steht…

Zwischen Finsternis und Dunkelheit
Beginnt in der Regel die Schlafenszeit –
Das muss man nicht extra erwähnen.
Man erkennt es am einsetzenden Gähnen.

Wenn der Sandmann den Traumsand herbeifährt
Und Papa ihn unterm Fernseher aufkehrt
Dann flucht er dazu ganz rüde.
Aber ich bin trotzdem nicht müde.

Das Traumsandgewerfe, weil es mich nur frustriert
Gehört abgeschafft: Ich fühl mich gähn-manipuliert!

Der allerallererste Blogpost…

… beginnt ja immer mit „Hallo Welt“. Zumindest, wenn man mit WordPress einen neuen Blog erstellt. Etwas verspätet stelle ich hier mal meinen leicht abgewandelten ersten Blogpost vor.  Die Idee dahinter: ein Mecker-Blog eines dauernörgelnden Spätkonfirmanten, der immer auf Depri ist und alles voll ätzend, öde und nervig hoch zehn findet. Gern würde ich meinen Blog hier diesem Protagonisten voll und ganz überlassen – was meint ihr dazu? Achso, hier erstmal der Blogpost; zugegeben eine verbale… nunja… Abreibung.


Halloballo, dumme Welt!
is_this_love__by_ichelintan-d4e72gt.pngDu hast mich offensichtlich nötig. Mich – jemanden, der dir mal die Leviten liest. Nichts leichter als das. Kannst du haben. Hier auf dieser Seite rechne ich mit dir ab. Wenn ich auch in Mathe schlecht bin, aber das kriege ich hin. So, Welt – darf ich mich dir vorstellen? Ich bin ein Miesepeter, ein Dauermotzer, ein Allenvordiefüßerotzer, ein Zeugwegwerfer, ein Leutenerver, ein Bleistiftmitdenzähnenanschärfer, ein Gehsteigharker, ein Schattenparker… the night is dark but I am darker! 😦