Archiv der Kategorie: Fritz Plaschke

Buchverlosung

Bis zum 01. September 2020 verlose ich hier an interessierte Mitmacher und Mitmacherinnen ein Exemplar des bitterbösen Buches über die Sterbemetropole Sterbeberg-Trauerfeld und den dortigen skurrilen Vorfall bei der Beerdigung eines grummeligen, aber unbescholtenen Bürgers dieser Stadt. #Plaschke . Einfach eine Nachricht an mich senden, ich melde mich dann per Mail oder Facebook PN, da ich die Empfängeranschrift brauche. Diese wird nach Zusendung des Buches gelöscht und nicht an Dritte weitergegeben. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt nur mit dessen (Benutzer-) Namen.

Schluss mit Stilmixereien – Schräge Geschichten sind mein Genre

Vorrangig schreibe ich jetzt Kurzgeschichten und schräge, komödiantisch angelegte Erzählungen mit absurder Komik so wie #Plaschke. Keine Krimis, keine Biopics, keine Liebesromane, eventuell wage ich nochmal einen Ausflug in die Dystopie oder in die Prosaische Lyrik. Was mich wohl derzeit am meisten umtreibt, sind Horrorgeschichten mit Humor. Horror und Humor – Über diese Mischung habe ich mich ja schon einmal hier geäußert. Und der boshafte Sterbeberger Steckdosenzombie Plaschke ist ja auch nicht soweit von diesem Stilmix entfernt. Damit habe ich mich nun also entschieden, womit ich mich zukünftig vorrangig beschäftige.

Aus Zeitgründen langt es derzeit bei mir oft nur zum Bloggen, denn hier kommt es nicht so auf die Länge an. ( Das ist für manchen Mann durchaus ein tröstender Spruch, wenn er ihn hört…) Aber immerhin haben sich hier schon weit über 1000 Artikel gesammelt – weswegen ich mal wieder auf das Archiv zum Stöbern verweise – und auch selbst gern drauf zurückgreife. Manches wieder gefundene Zeugnis meiner manchmal abgedrehten Fantasie war mir schon gänzlich aus dem Bregen gerutscht, so dass ich beim Lesen einen „Aha“-Effekt hatte.

Mehr als Nur Haha

In jedes, noch so trivial scheinende Buch mit banalen Plotideen lässt sich etwas Bedeutungsschwere hinein interpretieren, wenn man als Leser die Geschichte oder die Hauptfiguren liebt. Nicht, dass ich meine schräge Friedhofskomödie als oberflächlich bezeichnen und so Nestbeschmutzung betreiben wollte, denn das Plaschke-Buch lässt zwischen den Zeilen auch die eine oder andere ernstere Botschaft aufleuchten. Das finden übrigens auch Leser, wie ich jüngst erfahren durfte.

Bezeichnend sind sicher auch einige Kalauer, die von bissigem Humor zeugen und das Thema „Tod“ auf die Schippe nehmen, von welcher ihm der Hauptheld Plaschke mehrmals runterspringt. Das Buch ist nicht unumstritten, denn als Zielgruppe scheiden sicher Senioren und Menschen aus, die gerade den Verlust eines geliebten Angehörigen zu verzeichnen haben. Gleichwohl ist es meine, des Autoren, eigene Art die Angst vor dem Lebensende zu verarbeiten. Man muss und sollte mit Humor schwer wiegende Themen anpacken. Das ist meine Maxime. Ein NoGo aber ist verletzender, diffarmierender Humor, der eigentlich das Gegenteil sein will. Das Buch ist auf Rang 18119 in der Kategorie HUMORISTISCH. Da ist noch Luft nach oben … WEM SOLL ICH EINE LESEPROBE VON 20 SEITEN ZUSENDEN?

Es menschelt in der Geschichte und es geht um den Umgang mit dem Nächsten.

(aus einem Leserbrief 2019)

Lesenswerte Geschichte, die das Absurde im Menschen auf humorvolle Weise aufzeigt und die Frage sich stellt, wie menschlich sind wir eigentlich?

(aus einer Rezension auf amazon)
Ist das der berühmte Klärgruben-Friedhof in Sterbeberg-Trauerfeld aus dem Buch?