Archiv der Kategorie: Kolumnen und Glossen

Glossa Nova und Kolumnuss

Wortspiele sind mehrdeutig, witzig und prickeln im Bregen. Deswegen entsteht gerade ein Reigen abgedrehter Glossen und Kolumnen jenseits des Internets, um dann zukünftig wohldosiert und auf wortspielerische Weise hier präsentiert zu werden.

Das Projekt wird etwas Zeit kosten, aber es zielt darauf ab, die Belanglosigkeit mancher Inhalte hier zu minimieren und diesen Blog etwas mehr als eine Art Gedankentagebuch zu begreifen. Freilich, so ganz bierernst kriege ich das nicht immer hin, siehe Überschrift. Aber ich denke, das wird kurzweiliger Lesestoff. Oups – das war schon wieder eine Ankündigung …

Ein Strandgedanke zum Beispiel …

So viel Maskierte am Strand, da bekommt man richtig Angst. Einige Badewütige gehen sogar mit Mundschutz ins Wasser. Aber ist das am FKK-Strand überhaupt erlaubt? Ist der Mund- und Nasenschutz nicht ein verhüllendes Kleidungsstück, ebenso wie eine Badekappe, Schwimmflossen oder eine überdimensionale Sonnenbrille? Ich meine, fürchten die sich davor, die Fische, Quallen und Algen anzustecken? So ein Schnauzenpulli verhindert das Wasserschlucken auch nicht wirklich …

Genug angekündigt

Immer nur Ideen und Cover und Absichtserklärungen bloggen, die das Schreiben betreffen, davon habe ich nun genug. Deswegen werde ich das Bloggen zugunsten des Offline-Schreibens etwas, oder besser, noch mehr einschränken und mich hier etwas zurücknehmen. Ich weiß, dass diese Blog-Webseite nicht so ganz professionell rüberkommt, wie es sich für eine Autorenseite gehört, aber ich bin auch kein Profi. Immer noch habe ich einen ziemlichen Respekt vor der Bezeichnung Schriftsteller. Obwohl ich gern einer wäre, fehlt mir dazu die Stammleserschaft, ein Quantum Zeit und jene Art Durst, die nicht mit Milch und Saft zu stillen ist. Eigentlich müsste ich, oder würde ich gern Leute einstellen und anleiten, deren Job es dann wäre, für mich zu recherchieren, meine Ideen festzuhalten und auszuformulieren, sowie Spaß dabei zu haben, sich selbst da einzubringen und auch Autor zu werden/ zu sein, deren Werke ich dann gerne verlegen würde … Teamarbeit vermisse ich ein wenig in diesem Autorengeschäft, zumal ich es in anderen beruflichen Bereichen kennen gelernt habe und dem viel abgewinnen kann. Vernetzung ist nicht dasselbe, und ein Like bedeutet heutzutage nur „Ich mag dich, aber jetzt musst du mich auch mögen“. Wirkliche Empathie und ehrliches Interesse wird heutzutage nicht mehr wirklich anzutreffen sein, hinter allem steckt Kalkül. Wir verlernen das ehrliche Interesse an Anderen. Das wird und darf einem Autoren/ Schriftsteller nie geschehen. Ich weiß, wovon ich da spreche, ich kenne Außenseiter wie ich einer war.

Genug fantasiert, was ich sagen will, einmal mehr will ich meinen Fokus hier auf Kolumnen und Glossen, gern auch auf Textproben und Rezensionen richten ( die Seite Textlob ist für Rezensionen von mir gelesener Bücher gedacht, und das schon ewig). Weniger Ankündigungen, mehr Erlebtes, Überdachtes und Zitiertes. Und zwischen den Zeilen gilt dann ein Abstand von mindestens 1,5cm. *zwinker* Aber wer leise liest, darf dies auch ohne Mund- und Nasenschutz.