Archiv der Kategorie: ich nun wieder

Vorteil von Spamkommentaren

Da habe ich doch tatsächlich durch Spameinträge in meinem Blog, die ja durch Akismet aussortiert werden, steinalte und lustige Blogposts von mir wiederentdeckt. In den jeweiligen Kommentarfeldern stand zwar fremdsprachiges, belangloses Zeug, soweit ich das verstanden habe, aber dadurch ist mir erst bewusst geworden, dass dieses Blog hier schon seit 2012 existiert. Und wie gesagt, die alten Kamellen von damals sind manchmal einen zweiten Blick wert. Allerdings ist das der einzige Vorteil von Spam, der mir einfällt … Dass man so nochmal fast Vergessenes neu entdeckt im Archiv.

Damals hieß das Teil hier noch VERSsucht, Verstival und so weiter. Das hat sich geändert, es sind auch Zweitblogs dazugekommen und wieder verschwunden, aber Bloggen werde ich weiterhin hier.

Mal wieder ein Wochenrückblick

In den Supermärkten gibt es schon wieder Weihnachtssachen, während die Temperaturen draußen unbeeindruckt davon weiter steigen. Aber nicht nur das ist es, was von dieser Woche aus meiner Sicht haften bleibt. So bin ich zur rechten Zeit arbeitslos geworden, um familiäre zusätzliche Aufgaben bewerkstelligen zu können (Stichwort Strangsanierung im Plattenbau) und nebenbei auch noch eine berufliche Neuorientierung in Form einer kleinen Schulung zu absolvieren. In den letzten Tagen habe ich da schon erstaunliche Erkenntnisse gewonnen, was mein ideales berufliches Profil betrifft. Von HanseSail und ähnlichem Open Air-Gedöns habe ich daher nichts mitbekommen, muss ja auch nicht immer sein. Und es passte halt gerade nicht.

Dann ist da noch die Überlegung, was Plaschke wohl so auf der BUCH in WIEN anrichten wird und ob ich von den ersten kontaktierten Kulturgaststätten eine Rückmeldung kriege bezüglich einer eventuellen Lesung. Anfang der Woche hatte ich mir einen Ruck gegeben, als ich erfuhr, dass DER BOSHAFTE VERBLICHENE es mit in das Gepäck des Karina Verlages geschafft hat und in Wien präsentiert wird. So was motiviert.

Ich habe damals mit Bookrix angefangen und dort meine Gedichte und Geschichten online gestellt, als ich auch gerade arbeitslos war und somit Zeit dafür hatte. Folglich ist auch jetzt für mich die richtige Zeit, etwas für mein Hobby zu tun. Und nach jedem Erfolgserlebnis gibts dann schon mal einen Schokoladenhohlkörper. Ist zwar etwas inhaltsleer, aber was zählen schon innere Werte heutzutage. (Außer Goldzähne natürlich.)

Vergesslichkeit ist Super

Manchmal ertappe ich mich dabei, ein Jahrzehnte altes Gedicht von mir zu lesen, als sei es das erste Mal. Auch habe ich nicht jeden einzelnen Gag mehr auf dem Schirm, der mal Eingang in meine Geschichten fand. So kommt es zu einem Phänomen, welches mich schon seit der Unterstufe begleitet: Ich lache über meine eigenen Witze. Damals als Kind war es allerdings der plötzlichen Erkenntnis im Moment des Aussprechens geschuldet. Ich merkte erst in dem Moment, was ich da von mir gegeben hatte. Tragisch: Nicht alle meiner Klassenkameraden waren darin mit mir immer einer Meinung, was mir manchen verständnislosen Blick, hier und da ein Tippen an die Stirn, oder ein mitleidiges Kopfnicken einbrachte: Jaja, ist ja gut. Der Arzt kommt gleich. Anmerkung: Ich warte noch heute auf ihn. Das Lachen über das eigene Geschreibsel erschwert allerdings eine Aufnahme einer Leseprobe auf CD oder USB. Dennoch arbeite ich daran, insbesondere Plaschke und meine Kurzgeschichten als MP3 aufzunehmen. Ich hoffe, das klappt – auf welchem Hörbuch muss der Vorleser schon eines Lachanfalls wegen die Geschichte abbrechen? Ich will da nicht Vorreiter sein – andererseits hätte ich das sicher bald vergessen, weil dieses Hörbuch sowieso ein Ladenhüter wird.