Zwangspause vorbei – Blog me, Amadeus!

Mysteriöse Passwort-Rückkehr durch Geistesblitz

grübelgrübel

Mein Passwort war so krass fort, mir fehlte dieser Spassort.

Nicht, weil ich schon immer Verleger werden wollte, begann ich mit dem Verlegen und suchte mir dafür ausgerechnet meine WordPress-Passwort aus, nein, ich tat das auch noch im Suff und löschte konsequenterweise auch meine registrierte E-Mail-Adresse. Deswegen brachte auch das Durchprobieren sämtlicher Biersorten – erst aus der Flasche, dann als mögliches Passwort- nichts. Hurra – heute aber schoss mir nicht nur wieder das Passwort ein, sondern vor Freude auch das Pipi in die Augen. Jetzt bin ich am Frohlocken, denn ich kann wieder bloggen.

Was fürn Wunder, dass auch der Support mir nicht helfen konnte, denn ohne existierende E-Mailadresse, die ich ja auch umstrukturiert hatte, keine Passwortrücksetzung. Deswegen maulte ich auf Facebook rum, ich könne nun auf unvorhersehbare Zeit nicht mehr Bloggen. Darauf erst mal ein Bierchen. Dieser OstBlog hier lebt wieder!

Arbeitsplan für 2022: Alles nachholen!

Mehr und Konkreteres werde ich nicht in meinen Schreibplan für das nächste Jahr aufnehmen, wobei eine Lesung und der Besuch einer Messe schon schön wären. Bei den Buchmessen kommen nur Bad Oldesloe und Leipzig in Frage, evtl. Berlin. Als Hobbyautor wird man ja wohl noch träumen dürfen, oder?

Es wird ein arbeitsreiches Jahr werden, sowohl beruflich als auch privat. Letzteres im Hinblick auf das Schreiben (und den Ausbau des Autorenbüros 13, so dass mehr Projekte mit anderen Autoren gemeinsam entstehen, hoffentlich) . Feste (rein ideelle) Bestandteile meines Vorhabens sind Glibberbauch, der Anrufer in neuer Version und noch ein weiterer Roman. Und nach Möglichkeit mindestens eine Lesung zu halten und eine Messe zu besuchen – nicht als Teilnehmer, nur als Leser. Da kann man wunderbar Kontakte knüpfen zu Lektoren und Verlagen. Einen Jahresrückblick für 2021 verkneife ich mir – nachvollziehbar, oder?

Durchatmen in der Novembersonne

Wer sagt denn, dass ein Jahr auf seine alten Tage nicht noch der Seele gut tun kann? Man muss nur das Glück haben, eine solche Gelegenheit erkennen und nutzen zu können. So wie ich. Herrliches Wetter an der Ostsee, und ich war dabei. Die frühen Vormittage auf der Promenade von Warnemünde sind beschaulich und erholsam durch menschliche Abwesenheit. Erst gegen Mittag, wenn die Hundebesitzer und Touristen sich am Wasser und auf den engen Bürgersteigen des Ortes umeinander herum schlängeln, und man für Eis, Fischbrötchen und Glühwein anstehen muss, ahnt man, wie voll es hier im Sommer sein muss.

Zudem gibt es frühmorgens noch kostenfreie Parkmöglichkeiten, und das in Wassernähe. Diese Erfahrung gemacht zu haben, und das nur, weil ich meinen gebeutelten Lungenflügeln die reinigende, frische Meeresbrise gönnen wollte, um meinen Husten loszuwerden, wird für mich Anreiz sein, bei schönem Wetter im Winter öfter Appetit auf Fischbrötchen zu entwickeln und die Nähe des Meeres zu genießen, wenn meine Zeit das zulässt.

Der Blick Richtung Stolteraa, vom Hotel NEPTUN aus.
Ganz so viele Schiffe lagen heute nicht am Alten Strom. Das Bild stammt aus dem Sommer diesen Jahres. Aber Ort und Wetter passen schon.

Außerdem bläst die klare Brise den Kopf für neue Gedanken frei und motiviert. Mich zumindest. Der Blick aufs Meer, den Schiffen hinterher hat etwas Unvergleichliches – eine Mischung aus Fernweh, Wehmut ( nicht Wermut) und Freiheitsgefühl. Die Fantasie wird angeregt, und das brauche ich von Zeit zu Zeit. Ich finde , das schafft kein Gebirge mit seinem Panorama.

Urlaub naht

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Wieder mal kommt er keinen Tag zu spät, so dass er mich gerade noch vor dem nächsten gefühlten Burn-Out bewahrt, der seelische und gedankliche und vor allem physische Abstand von der Arbeit. Man sieht dann mal nicht in seinen vollen Terminkalender, das grummelige Gesicht des Chefs oder die halbvolle Kaffeetasse mit der inzwischen geronnenen Kaffeesahne, die in leicht-flockiger Form plötzlich daran erinnert, dass bald der Winter vor der Tür steht, sondern des späten Morgens vorsichtig aus dem Bett, um zu erkunden, ob es schon lohnt, aufzustehen.

Zeit, endlich mal das zu machen, was auf keiner Agenda und in keiner ToDo-Liste steht – diesen Luxus hat man mit einem Nine-to-Five-Job nicht oft, noch dazu, wenn man familiär – Corona hin, Home-Office her – gewisse Verpflichtungen teilt. Eins aber eint sie alle – die Aufdenurlaubwarter, all die Freitagsherbeisehner, die Stechuhrenhasser, Pausenüberzieher und Feierabendprinzen: Sie huldigen dem Urlaub und dem Wochenende, beten die Freizeit an und lechzen nach jeder kleinen Zwischenauszeit vom Arbeitsstress.

Mir geht es auch so, das gebe ich zu. Ich werde aber voraussichtlich im Urlaub durchaus aktiv unterwegs sein, natürlich auch in eigener Sache , was mein Hobby Schreiben angeht – und ich freue mich auf die geistige Abwechslung, wenn ich mich in die Welt meiner Protagonisten begebe und dort endlich mal für länger als immer nur einige Minuten verweilen kann. Ich verspreche: Ich werde sie zu allerhand Blödsinn und seltsamen Dingen verleiten ….

Meine ToDo-Liste für den Urlaub sieht länger aus als die einer Arbeitswoche. Ich träume schon Wochen vorher von all den Möglichkeiten, von all den Dingen, die ich tun könnte und kann mich gar nicht lösen – bis der Urlaub plötzlich vorbei ist.

… und abnehmen müsste ich auch.

Rezeptoide Recherche

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Bevor es an die Kochgeschichte geht, in der diesmal nicht mit Lachgas gekocht wird, was heißen soll, sie wird keine von Humor nur so überkochende Begebenheit, heißt es erstmal Kochsendung gucken und Rezepte lesen. Und Laptop vom Herd nehmen …

Eine Erkenntnis nach Sendungen wie „Grill den Hensler“ und Co. besteht für mich darin, dass Kochen unter Zeitdruck die Handelnden zu seltsamen Koordinationsversuchen zu bringen vermag – wenn gleichzeitig hier die Kartoffeln, da die Soße anbrennen, während der Ofen einfach nicht warm werden will usw. Lass dann mal noch eine Zutat fehlen, die noch fix besorgt werden muss, und die action ist schon mal vorkalkuliert…. Nee, keine Angst, soo einfach mache ich mir das nicht.