Archiv der Kategorie: Gewesenes

Mal wieder ein Wochenrückblick

In den Supermärkten gibt es schon wieder Weihnachtssachen, während die Temperaturen draußen unbeeindruckt davon weiter steigen. Aber nicht nur das ist es, was von dieser Woche aus meiner Sicht haften bleibt. So bin ich zur rechten Zeit arbeitslos geworden, um familiäre zusätzliche Aufgaben bewerkstelligen zu können (Stichwort Strangsanierung im Plattenbau) und nebenbei auch noch eine berufliche Neuorientierung in Form einer kleinen Schulung zu absolvieren. In den letzten Tagen habe ich da schon erstaunliche Erkenntnisse gewonnen, was mein ideales berufliches Profil betrifft. Von HanseSail und ähnlichem Open Air-Gedöns habe ich daher nichts mitbekommen, muss ja auch nicht immer sein. Und es passte halt gerade nicht.

Dann ist da noch die Überlegung, was Plaschke wohl so auf der BUCH in WIEN anrichten wird und ob ich von den ersten kontaktierten Kulturgaststätten eine Rückmeldung kriege bezüglich einer eventuellen Lesung. Anfang der Woche hatte ich mir einen Ruck gegeben, als ich erfuhr, dass DER BOSHAFTE VERBLICHENE es mit in das Gepäck des Karina Verlages geschafft hat und in Wien präsentiert wird. So was motiviert.

Ich habe damals mit Bookrix angefangen und dort meine Gedichte und Geschichten online gestellt, als ich auch gerade arbeitslos war und somit Zeit dafür hatte. Folglich ist auch jetzt für mich die richtige Zeit, etwas für mein Hobby zu tun. Und nach jedem Erfolgserlebnis gibts dann schon mal einen Schokoladenhohlkörper. Ist zwar etwas inhaltsleer, aber was zählen schon innere Werte heutzutage. (Außer Goldzähne natürlich.)

Nachts nur Noch Schlafen oder Schreiben

Beruflich tut sich nun endlich, nach lange währender Nachtarbeit, wieder eine neue Chance auf, nämlich die, tagsüber und nur noch stundenweise zu arbeiten. Nächtliche Arbeit sollte Spaß machen und keinen Stress verursachen, wenn man schon nachtaktiv ist. Mir fällt also eine Last von der Schulter, wenn man so will. Das bedeutet, ich kann wieder mehr Zeit mit meinem Hobby verbringen. Meine Tätigkeit als nächtlicher Fahrer hat ein erzählungswürdiges Ende gefunden, welches Stoff für mindestens zwei weitere Kurzgeschichten bietet. Ich bin dankbar, dass ich immer wieder nicht alltägliches erlebe, über das zu schreiben es sich lohnen könnte. Mit etwas Abstand kommt vielleicht auch wieder der Humor dazu… wer weiß.

Versprechen werde ich nichts, man wird es ja merken. Da ich den Nachtjob nun nicht mehr habe, brauche ich erstmal wieder eine Umgewöhnung an die normale Schlafenszeit. Schreibnächte wird es weiterhin geben, so wie es meine Kondition dann zulässt. Zunächst ist etwas aktive Erholung angesagt. Und dann heißt es nun wieder: Hallo, Facebook. Und hallo, Arbeitsamt.

Zum Lachen in den Weinkeller?

Es heißt, manche Leute gingen zum Lachen in den Keller. Aus dieser Redensart geht nicht hervor, ob es sich dabei um einen Weinkeller handelt, was zwar paradox klingt, aber im Bereich des Möglichen läge. Abgesehen von der tränenreichen, deprimierenden Atmo in einem Keller, in welchem alle am Weinen sind, hätte niemand etwas davon. Natürlich handelt es sich um eine andere Art Keller. Es geht dort um gegorenen Traubensaft, den Wein. Während meines Urlaubs bin ich gleich in ein ganzes Weinanbaugebiet gereist, weil ein popliger Keller gewissermaßen nur was für Flaschen ist. Ich war also im Elsass unterwegs. Hier ein paar Impressionen.