Archiv der Kategorie: Gesellschaftskritik

Vorwort für eine „alte“ neue Rubrik: KLARTEXT.

Hin und wieder regt mich diese scheinbare Nutzlosigkeit mancher politischer Schachzüge und die gefühlte Erfolglosigkeit beim Lösen internationaler diplomatischer Konflikte auf. Angesichts der vermehrten Kriegsbesessenheit mancher Nationen, der diktatorischen Selbstverliebtheit anderer Politprimaten, des chronischen Terrors gegen Unschuldige und der stoisch-flegmatischen Dauerignoranz eigener innenpolitischer Baustellen, und das auch in Deutschland, schreibe ich mir nun hin und wieder hier als politischer Laie mit ein paar gelegentlichen Zeilen „Zur (P)lage der Nation“ meinen dicken Hals mit Klartext etwas dünner. Das tat ich manchmal auch schon in der Vergangenheit, aber ich hielt es für notwendig, explizit mal darauf hinzuweisen, dass ich angesichts mancher (welt-)politischer Ereignisse und der ständig anhalten Negativnachrichten in den Medien nicht 24Std fröhlich herumironisieren und persönliche Belanglosigkeinn posten mag und kann.

Dabei geht es mir nicht um Zustimmung und Likes, sondern darum aufzuzeigen, dass es Bürger gibt, die sehr wohl mit offenen Augen statt mit offenen Händen durch die Welt gehen.  Jüngst hörte ich im Bekanntenkreis den Vorwurf, das die Deutschen angesichts ihrer Sattheit und ihres meistens zufriedenstellenden Lebensstandards über vieles hinwegsehen und Dinge wie Machtbesessenheit, Korruption und soziale Ungerechtigkeit wortlos und kommentarlos hinnehmen würden,

Ich weigere mich, dieser Verallgemeinerung zuzustimmen und will ein kleines von hoffentlich mehreren lebenden Gegenbeispielen sein.

Grillgedanken, nicht ganz unpolitisch

Während der Grillsaison kommt man oft nicht umhin, seinen Fleischkonsum zu erhöhen. Es sei denn, man ist Vegetarier, Veganer oder lebt in der warmen Jahreszeit ausschließlich von Luft und Liebe.  Ganze Kühltruhen voll marinierter Steaks und Würste warten in den Märkten darauf, von Armeen hungriger Freiluftkokler geplündert zu werden, die dann über Urlaub, Alltag und WM palavern,  und, weil sie ja Kohle haben, diese unter  (und schlimmstenfalls gemeinsam mit) dem  Fleisch und so manchem Gemüse verbrennen.  Dazu eignet sich brandschutztechnisch gesehen  der eigene Garten eher als der Balkon, der Hausflur oder  die offene Einbauküche.  Erfahrungsgemäß gibt es immer Tage, an denen das Wetter mitspielt, und so ist dann im Kleingarten das Beet mit den passenden Kräutern zur Bratwurst oder den Erdbeeren zum Dessert auch nicht weit.

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Wie immer: Die WM als Ablenkung

Dieses Jahr bleibt uns wohl der Merkel-Jubler versagt. Angela Merkel und Horst Seehofer  boykottieren die WM.  Statt in Russland zu sein,  kabbeln sie sich  wegen Flüchtlingspolitik und streiten um die Offenheit oder Geschlossenheit der Grenzen.  Zu DDR-Zeiten  hätte es das nicht gegeben.  Da waren die Grenzen immer geschlossen, man konnte sich drauf verlassen. Es gab keine fremdländischen Krankheiten wie Krätze,  Pest und  Geldgier, denn die DDR-Mark war nur ein Zehntel soviel Wert wie die D-Mark. Welcher Bankräuber war darauf schon scharf?  Trotzdem gebe ich Honecker nicht recht, wenn  er behauptet, wir würden den Abriss der Mauer noch bereuen.  Das nämlich hat er nach seiner Ankunft in Chile gesagt. Ohne die Deutsche Einheit hätte  ich nicht so ein interessantes berufliches Leben führen können, wie ich es konnte. Bis zur Rente hätte ich vermutlich hinter ein und derselben Maschine gestanden. Diese WM hätte ich heimlich im Westfernsehen  oder im Radio verfolgen müssen.  Zum Glück kann ich mir das jetzt sparen.  Merkel und Seehofer haben allerdings auch Wichtigeres zu tun.  Und bekanntlich tagen während jeder WM die Beschlussfasser im Bundestag rund um die Uhr, weil des Volkes Auge vom schnöden Fußball abgelenkt ist.  Leute wie ich, denen ein WM-Titel nicht die Welt bedeutet, blicken derweil lieber nach Berlin und verspüren ebenso ein Kribbeln im Bauch wie die Fußballfans. Was wird wohl diesmal heimlich beschlossen und durchgewinkt? Haach, es ist immer wieder spannend.  Ein Spiel dauert 90 min, Bei einer Abstimmung geht es oft schneller ….

Privatsphäre zählt nix

  • Bei Plasmageräten wie Laptops und neueren Fernsehgeräten
    bringt ein seitlicher Blick auf die Bildschirmkante (in eingeschaltetem Zustand) Aufschluss darüber, ob sich jemand daran zu schaffen gemacht hat. Das ist ein Indiz dafür, dass das Gerät manipuliert und zum Abhören bzw. Aufzeichnen ausgerüstet wurde. Wie sehen Ihre Geräte aus?
  • Vermissen Sie öfter Dinge, die eigentlich ihren festen Platz in Ihrer Wohnung haben? Liegt plötzlich etwas da, wo es nicht hingehört? Haben Sie plötzlich Einbruchspuren an Ihrem Türschloss, und fährt immer, wenn Sie aus dem Haus kommen, dasselbe Auto an Ihnen vorbei? Sitzen auffällig viele oder auffällig oft Leute da, wo Sie gerade ankommen oder losfahren wollen im Auto und telefonieren, oder tun so?
  • Haben Sie auch Rauchmelder kostenlos gestellt bekommen? Werden diese neuerdings nicht mehr direkt vor Ort, sondern ferngesteuert gewartet?
  • Flackert das Bild im Fernseher irgendwann mal im Laufe des Abends, und tritt dasselbe Flackern nochmal auf, wenn Sie z.B. Anstalten machen, ins Bett zu gehen oder das Zimmer zu verlassen? Das kann ein kurzes Verpixeln sein, ein kurz laufendes Bild bei älteren Geräten, bei letzteren auch verbunden mit einem kurzen Störgeräusch. (Rauschen)
  • Was passiert auf Ihrem Laptop, wenn Sie online gehen – gibt es im Moment des Online-Gehens z,B, ein kurzes Flackern, dass alle Desktop-Icons betrifft?
  • Wenn Sie den Hörer des Festnetztelefons abheben- hören Sie ein am Anfang kurz unterbrochenes Freizeichen?
  • Wenn nur einer oder auch alle dieser Punkte zutreffen, werden Sie evtl. bereits abgehört und/ oder hatten bereits ungebeten Besuch in Ihrer Wohnung. Ich war mal journalistisch unterwegs und hab das recherchiert. Ich bin ein guter Beobachter und habe Grund zu der Annahme, dass ich auch betroffen bin.