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In Kürze gehen die Rezis los

Die Unterseite TEXTLOB hier wird demnächst endlich auch mit Leben gefüllt. Dort stelle ich in völlig subjektiver Auswahl Bücher vor, die meinem Lesegeschmack entsprechen, erstelle „Want-2-Read-Lists“ für mich und vergebe aber ganz bewusst keine Bewertung , wie z.B. 3 von 5 Sterne, 2von 8 Füllhalter, 4 von 10 Daumen usw. Ich bespreche einfach das, was ich gelesen habe und äußere mich, ohne vor Büchern zu warnen, von manchen Werken abzuraten und andere über den grünen Klee zu loben. Dabei kann es schon passieren, dass ich einer bestimmten Zielgruppe z.B. ein bestimmtes Buch empfehle. „Fackeln im Sturm “ dürften beispielsweise Pyromanen interessieren, während Restaurantbesitzer durchaus Anregungen bei „Tischlein, deck dich“ finden dürften, Schornsteinfeger lieben meines Wissens „Kamingeschichten“, naja und so weiter.

Genug angekündigt

Immer nur Ideen und Cover und Absichtserklärungen bloggen, die das Schreiben betreffen, davon habe ich nun genug. Deswegen werde ich das Bloggen zugunsten des Offline-Schreibens etwas, oder besser, noch mehr einschränken und mich hier etwas zurücknehmen. Ich weiß, dass diese Blog-Webseite nicht so ganz professionell rüberkommt, wie es sich für eine Autorenseite gehört, aber ich bin auch kein Profi. Immer noch habe ich einen ziemlichen Respekt vor der Bezeichnung Schriftsteller. Obwohl ich gern einer wäre, fehlt mir dazu die Stammleserschaft, ein Quantum Zeit und jene Art Durst, die nicht mit Milch und Saft zu stillen ist. Eigentlich müsste ich, oder würde ich gern Leute einstellen und anleiten, deren Job es dann wäre, für mich zu recherchieren, meine Ideen festzuhalten und auszuformulieren, sowie Spaß dabei zu haben, sich selbst da einzubringen und auch Autor zu werden/ zu sein, deren Werke ich dann gerne verlegen würde … Teamarbeit vermisse ich ein wenig in diesem Autorengeschäft, zumal ich es in anderen beruflichen Bereichen kennen gelernt habe und dem viel abgewinnen kann. Vernetzung ist nicht dasselbe, und ein Like bedeutet heutzutage nur „Ich mag dich, aber jetzt musst du mich auch mögen“. Wirkliche Empathie und ehrliches Interesse wird heutzutage nicht mehr wirklich anzutreffen sein, hinter allem steckt Kalkül. Wir verlernen das ehrliche Interesse an Anderen. Das wird und darf einem Autoren/ Schriftsteller nie geschehen. Ich weiß, wovon ich da spreche, ich kenne Außenseiter wie ich einer war.

Genug fantasiert, was ich sagen will, einmal mehr will ich meinen Fokus hier auf Kolumnen und Glossen, gern auch auf Textproben und Rezensionen richten ( die Seite Textlob ist für Rezensionen von mir gelesener Bücher gedacht, und das schon ewig). Weniger Ankündigungen, mehr Erlebtes, Überdachtes und Zitiertes. Und zwischen den Zeilen gilt dann ein Abstand von mindestens 1,5cm. *zwinker* Aber wer leise liest, darf dies auch ohne Mund- und Nasenschutz.

Zweite Idee

Eine geheime Hanfplantage im Miniformat hilft dem Sozialhilfeempfänger Hans, sein Leben halbwegs auszuhalten. Auf sein gärtnerisches Talent wird ein Gewürzproduzent aufmerksam, der ihm hilft, sein Sortiment nach und nach auf legale Kräuter umzustellen. Hans` Stammkunden schwören aber auf das gute alte Hanf und pfeifen auf Gewürze. Deswegen planen sie, ihn mit Gewalt umzustimmen. Aber kommen ihre Argumente gegen ein gutes Einkommen und einen festen Arbeitsvertrag mit allem Drum und Dran an? Ereignisreich und kurzweilig. Mehr wird nicht verraten.