Archiv der Kategorie: Lesetipps

gelesene Bücher zum Weiterempfehlen

Leseprobe aus „Gespenster sind nicht feige“ (Sarturia Verlag, 2014)

Fiktive Landkarte vom Ort des Geschehens und dem Reich der herrschenden Hexe Gespensta von der Geisterburg

Klappentext. Du weißt sicher, wann Geisterstunde ist, nicht wahr? Doch kennst du auch die Menschenstunde? Auf einer Insel, sie heißt Fiesland, wohnen Gespenster, Geister und Kobolde, und sie haben eines gemeinsam:Sie mögen eigentlich keine Menschen.Und schon gar nicht jene, die wie ein Heuschreckenschwarm täglich über die Geisterstadt hereinfallen. Aber was passiert, wenn ein Menschenmädchen sich auf dieser Geisterinsel verläuft? Wie wird die Hexe Gespensta darauf reagieren? Die Gemeinheitsarmee rückt aus und das verheißt nichts Gutes.

Lerne Schlotterbein, Glibberbauch und Moderich kennen und erfahre mehr über Fiesland und seine Bewohner. Aber pass auf, dass du die Insel rechtzeitig verlässt, nämlich wenn die Menschenstunde zu Ende ist. Denn sonst hustet es Mitternacht.

Leseprobe aus „Fritz Plaschke – Der Boshafte Verblichene“

In der Kirche geschahen unterdessen beängstigende Dinge. Paul, der pubertierende Messdiener, leerte gerade einen Kelch des köstlichen Messweines, den der Pfarrer vor seinen Predigten ausgiebig zu verkosten pflegte. Dabei schmeckte das Gesöff nach Pauls Meinung immer gleich. Es handelte sich um eine Frühlese des berühmten geschmacksneutralen „Plapperbacher Langweiler“, dessen alkoholischer Geist in Konversation mit dem Gehirn des Geistlichen trat, sich dort als Ideenschmiede betätigte und die Zunge löste, so dass der so inspirierte Spirituelle munter darauf los und frei von der schwer arbeitenden Leber weg predigen konnte.

„Paul, wo steckst du?“, ertönte von irgendwoher die Stimme des Pastors, und der Gerufene griff nach der brennenden Kerze und machte sich flugs auf den Weg. Vor dem Beichtstuhl wartete der Pastor mit einer bildschönen, jungen Frau. „Während ich die Beichte abnehme, bringst du die Kerze zum Altar, entzündest die anderen, dann siehst du nach, was die Handwerker machen.“ Der Pastor begab sich in den Beichtstuhl, und auch die junge Schönheit, deren Anblick Paul den Schweiß auf die Stirn trieb, verschwand hinter der Holztür auf ihrer Seite. „Vergib mir, Vater, denn ich habe gesündigt“, vernahm Paul das Flüstern der Frau. Jetzt wurde es spannend! Der Lauscher mit der Kerze in der Hand neigte sein Ohr näher zur Tür des Beichtstuhls. Dabei ließ er die Kerze außer Acht. Dem Armen sollte es nicht vergönnt sein, nähere Einzelheiten über die Sünden der Schönen zu erfahren, hatte er doch soeben den Beichtstuhl in Brand gesetzt, weswegen sowohl der Pastor als auch die schöne Sünderin hinauspolterten und den erschrockenen Messdiener über den Haufen rannten. -weiter auf Seite 2-

Unterhaltsames Kaffeebuch (Lesetipp)

Eine amüsante Frühstücksgeschichte, die auf einer alten Idee von mir basiert, könnte demnächst als BookRix-ebook erscheinen. „Als der Kaffee alle war“, ging es in jenem Café, wo die Episode spielt,  drunter und drüber. Ich sage nur, Reisegruppe.  Weitere Episoden

um und zum Kaffee gibt es übrigens in nachfolgendem Buch(Abb. durch Klick vergrößerbar) Meine o.g. Geschichte war als Beitrag für diese Anthologie zu lang, weswegen ich dann mit einem Gedicht dabei war. Inzwischen will ich aus der chronologisch aufgelisteten, nur halbherzigen Schilderung der Geschehennisse um den ausgegangenen Kaffee ein Buch machen. Vielleicht wird es auch so ein Sammelband von Kaffeegeschichten, wie ich ihn schon mal anstrebte. Und dann, wegen des selbst auferlegten Veröffentlichungsstopps, erscheint das Resultat eben nur für BookRix-Leser. Hier noch ein paar Eckdaten zum heutigen Lesetipp.

 

  • Taschenbuch: 185 Seiten € 13,50
  • Verlag: Wendepunkt Verlag; Auflage: Aber bitte mit Sahne! Kaffeehaus-Geschichten (30. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394268859X
  • ISBN-13: 978-3942688598

 

Vampirische Leseprobe zum Download

Auf der Unterseite „Bücher und Leseproben“ gibt es nun ein paar Zeilen der neuen „Blutbankräuber“ als PDF. Gerade schreibe ich die Geschichte etwas um, weil ich da Stimmigkeitsprobleme mit den verschiedenen Zeitebenen und Erzählsträngen hatte. Gern würde ich die Handlung im 17.Jahrhundert ansiedeln, allerdings gab es da noch keine Blutbanken und Blutspendedienste. Der Aderlass als universelle Behandlungsmethode allerdings eignet sich auch gut, um daraus etwas zu machen. Der war damals an der Tagesordnung. Verbürgt hingegen ist, dass es damals auch schon wohlschmeckenden Wein gab. Das hier wird die erste von mehreren Kurzgeschichten für eine kleine Sammlung.