Archiv der Kategorie: Buchcover und Co.

zur Überarbeitung Vorgemerkt: „DiE Blutbankräuber“

Nachdem ich den Ostseekrimi nur langsam und widerwillig weiter bearbeite, habe ich nebenbei eine andere alte Geschichte wieder ausgegraben, um sie neu zu plotten und mindestens mit einer Prise Humor neu festzuhalten. Leseproben der alten Fassung werde ich in den nächsten Tagen auf Facebook posten, dort habe ich ja eine Buchprojektseite.

Neues Cover, neuer Klappentext

altes Cover

Es soll etwas zurückhaltender und gediegener wirken als das ursprünglich eingeplante Bild mit dem Leuchtturm in  den tosenden Wellen. Bisher hatte ich mit meinen etwas knalligen Covern  immer stur einen Stil verfolgt, warum also nicht mal für ein ruhig erzähltes Buch ein entsprechendes Titelbild auswählen?

Da ich noch eine Woche daheim bin und vor mir nun die letzte Phase  des Projektes liegt – das Formatieren und Hochladen, kann ich mich bald neuen Ideen widmen.   Sowie das Buch freigeschaltet ist, gebe ich auf allen üblichen Kanälen Bescheid ( Facebook, BookRix und hier natürlich)

Habe nur den Schluss etwas zu schnell erzählt, weil ich fertig werden wollte. Das muss ich noch etwas ausbauen, da muss etwas Tempo rausgenommen werden.

Passagen,  de für das Verstehen mancher Ereignisse bedeutungsvoll sind,  kann ich  nicht in zwei Sätzen abtun.  Das ist mir beim Lektorieren aufgefallen.

Nächstes Projekt nach dem Leuchtturmkrimi

Gegenwärtig sammle ich Einfälle und bereite ein Büchlein mit Alltagslyrik vor. Habe aber gerade erst angefangen damit. Plattenbau-Weisheiten und Proletenreime   wechseln sich mit tiefsinnigen Betrachtungen ab, immer durchzogen von einem Augenzwinkern, einem Schmunzelvers und Lebensweisheiten, die Ihnen als Hartz4-Begünstigter kein Arbeitsvermittler in einem Job-Center  je verraten würde. Und der erste Cover-Entwurf offenbart schon einen rüüchtich motivierenden Titel, oder?  Mehr möchte ich noch nicht verraten. Ganz ohne Humor geht es also auch diesmal wieder nicht … So gerne, wie´s mir leid tut, aber manchmal kann man nicht anders, obwohl man so gern auch mal anders wär … dann wiederum denkt man ach,  was soll´s.  Reicht ja, wenn die Anderen anders sind. Bin ich eben wie immer.  Halt die einzige verlässliche Konstante in meinem Umfeld.  Wie jetzt, was für eine Tante?  KONStante. Das ist weder ein Mädchenname noch ein  weiblicher Verwandtschaftsgrad!  Herrejeh! Ich glaube, ich habe es hier bereits mit der Zielgruppe für das geplante Buch zu tun … Menno!!

 

Lesetipps für gleich und später

Sicher kommt einigen von euch das Thema der Anthologie bekannt vor, denn es ist schon vor Urzeiten auf meinem Mist gewachsen. Endlich haben wir drei packende Geschichten zusammen, die verschiedene Aspekte der Angst unterhaltsam und spannend beleuchten. Drei Autoren, drei Geschichten, das ist ein Konzept, welches mehr Vielseitigkeit und Abwechslung beim Lesen verspricht, und wer weiß – vielleicht wird dies nicht die letzte Mini-Antho unseres Teams bleiben. Jedenfalls danke ich Karin und Harald für ihre Mitarbeit und wünsche unserem gemeinsamen Ergebnis, an welchem auch noch eine Lektorin und ein weiterer Autor mitgewirkt haben,der z.B. den Klappentext schrieb, viel Erfolg. Das Buch erscheint noch im Frühjahr, die letzten Arbeiten daran laufen bereits.

Eine weitere Leseempfehlung möchte ich hier abgeben, die vielleicht Erstaunen auslösen wird, weil es nicht um ein eigenes Werk geht. Es gibt ein Klischee, dass Selfpublisher als die schlechteren Autoren abstempelt und ihren Geschichten Substanz und sprachliche Handicaps unterstellt. Das mag in manchen Fällen gelten, aber nicht für Beispiele wie dieses, welches ich herausgesucht habe. Wer düstere Visionen und Endzeitstimmung in Filmen und Büchern mag, wird den „Schattenstaat“ von Frank Böhm sicher zügig lesen. Aber auch einfach nur politisch interessierte und besorgte Zeitgenossen werden unschwer einen aktuellen Bezug herstellen können. 

Verlinkt habe ich hier eine frei erhältliche  dystopische Geschichte, die heutzutage aktueller denn je zu sein scheint. Womit wir wieder bei unseren steuergeldkassierenden Arbeitsverweigerern der Regierung wären. Und vor allem: Bei der Opposition, die nunmehr von der AfD angeführt wird, was eben jene vom deutschen Wähler gewählten (VOLKS!)- Parteien wissentlich in Kauf nehmen… *tief durchatmet* Aber ich wollte mich ja nicht aufregen.

Stattdessen findet ihr links Coverbild und Link zu der von Frank entworfenen düsteren Zukunftsvision – wohlgemerkt – eines imaginären Staates…

Beitragsbild: Alte Cover-Idee zur Anthologie aus 2015, damals noch alternativ als Kurzgeschichtenband geplant