Der Reichtum des Einen ist des Anderen Verzicht

Es war einmal ein Rachestaat,
zwar nicht mehr umgeben von Stacheldraht,
der aber seine Bürger zur Kasse bat –
als Resultat für ihr Wahlzettelkreuz:
Jeder Wähler bereut´s,
doch die Regierenden freut´s;
kümmern die sich doch allenfalls
um die Vermehrung des Kapitals.
Und pinseln den Reichen mit Honig den Bauch.
Ihr eigener wächst davon übrigens auch.
Das Volk demonstriert mit Wut im Gesicht,
denn Reichtum des Einen ist des Anderen Verzicht.

Und schon gibt es plötzlich Gesetzesentwürfe,
die erlauben, dass Jede(r) jetzt Haschen dürfe,
Billiger seien ab sofort Spirituosen.
Und man verzeihe dem Pöbel seine Neurosen.

Beruhigt verzieht sich der Wähler in vollem Maße
mit seinen Spruchbändern von der Straße
sitzt wie einst vor dem Fernseher und fiebert verwegen
dem nächsten Wahlzettelkreuzirrtum entgegen.

Moral:
Man gebe dem Volk nur Brot und Spiele
Schon sind es der Rebellen nicht mehr so viele.

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