Weitere Gedichte in Arbeit

Es ist bekannt, dass man mit Gedichten heutzutage keinen Leser mehr hinter dem Scheselong hervorlockt. Selbst wenn es wackelt, wird er wohl ein Gedichtband drunter schieben, weil er den am ehesten entbehren kann.

Und das passiert nicht nur, weil so viele Gedichte von der schönen heilen Welt, der angeschmachteten Liebsten oder ähnlichen profanen Themen handeln. Solche meist wenig originellen Werke verstauben dann irgendwo in einem Kellerregal, einer Bücherscheune oder landen unter wackelnden Möbelstücken. Auch sind die alten Meister ja nicht jedermanns Sache, insbesondere heute, wo viele Menschen immer mehr Nabelschau betreiben und vor lauter Spießigkeit und Unwissenheit in den Feierabend-Rassismus abdriften. Solche Zeitgenossen haben für Schöngeist keine Gehirnwindung übrig in ihrer vergorenen Denkmurmel.

Da ich mit meiner Schreiberei ja nicht den Lebensunterhalt bestreite, wäre schön, wenn ich es könnte, aber es ist ja ein Hobby – fiel es mir leicht, mich dazu durchzuringen, weitere Gedichte für ein weiteres kleines Buch zu sammeln. Denn immerhin: Mein Erstling („Über Horizonte klettern“, siehe links im Menü) in diesem Genre verkauft sich fast so gut wie #Plaschke, seit ich dem fest gebundenen Buch ein günstigeres Taschenbuch hinzugefügt habe. Und auf die oben beschriebenen denkresiztenten Gedichtehasser kann ich als Leserzielgruppe gut verzichten.

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