Kleiner Rückblick mit dem Fazit, dass es vorwärtsgeht

In Zeiten globaler politischer und meteorologischer Diffusität und kontinentaler Neuformung von Gemeinschaften, die bisher ohnehin nur bedingt funktioniert haben (Stichwort Brexit und Europa) fällt es nicht schwer, sich über die Welt von morgen Sorgen zu machen. Doch es gibt auch gute Nachrichten: US-Präsident Trump will auf Biegen und Brechen der Baubranche neue Arbeitsplätze bescheren und eine Megamauer bauen. Aber wehe, es arbeiten daran irgendwelche Nichtamerikaner mit! Und Theresa „Brexitannia“ May will ihren Nachnamen, der einen für den Austritt Englands viel zu späten Monat vorschlägt, in March, also März ändern lassen. Damit erhofft sie sich in Brüssel mehr Offenheit für Nach-Nach-Nachverhandlungen über die wichtigsten Eckpunkte und Bedingungen für einen geordneten Brexitus des vereinnahmten Königreiches. Sogar Ihre Majestät, die Themse-Liesel hat sich ja vor einigen Wochen zur aktuellen politischen Lage geäußert, ein Novum, das aufhorchen ließ und ein mächtiges Rauschen im Blätterwald der Medien verursachte.

Währenddessen hat man in Downunder eine tierische Hitzewelle und im mittleren Westen der USA eine bärische Kältewelle überstanden, obgleich die Meteorologen weiterhin der Meinung sind, die globale Erwärmung schreite weiter voran. Na, für mich klingt das eher ausgeglichen … 🙂 Aber schaut man auf die jährliche Durchschnittstemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880, soll es angeblich von Jahr zu Jahr wärmer werden. Leute, ich wittere dahinter einen miesen Trick der indischen und chinesischen T-Shirt-Produzenten. Wer sagt uns denn, dass die nicht die Aufzeichnungen manipulieren? Im Zeitalter von Computerviren und Co ist das doch ein Kinderspiel.

Aber schauen wir mal ins eigene Land: Immerhin wird hier endlich auch mal etwas Sozialpolitik probiert, etwas, was ja unsere Bundesmutti nicht hinkriegt. AKK und Arbeitsminister Heil (SPD) beschäftigen sich immerhin sehr aktiv mit der Renten- und Kindergeldthematik und haben dabei Geringverdiener im Visier. Aber nicht, um sie (moralisch) abzuschießen, so wie es dieselbe Partei (unter Kanzler Schröder) mit der Agenda 2010 nach deren Einführung erfolgreich vorgemacht hat. Das Bestreben wäre aller Ehren wert, wenn nicht bald wieder Wahlen vor der Tür stünden und das Ganze ein wenig nach Stimmenfang schmeckt. Und dieses G´schmäckle verzieht sich erst, wenn tatsächlich am Ende etwas bei dieser Debatte herauskommt. Und wenn die nächste Regierung nicht als erstes wieder zurückrudert, um so der Arbeitgeberseite, der Wirtschaft und den Lobbyisten Ihr-wisst-schon-wo hineinzukriechen.

Tja viel ist passiert, seit ich mit Bloggen mal eben aufgehört habe. So viel, dass man es verfilmen und auf der nächsten Berlinale zeigen könnte – aber das würde dann der neue Präsident der Veranstaltung entscheiden müssen, denn der bisherige (Dieter Koslick) hat mit der laufenden Berlinale seinen Abschied von dem Amt eingeläutet. Es geht eben permanent weiter, und es geht voran, auch wenn manchmal keiner so recht weiß, in welche Richtung. Vorwärts ist eben immer da, wo die Nase hinzeigt.

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