ComedyKulturNews (1)

GLOSSENew York. In einem Krimi des Schriftstellers TOD D. UNFALL kamen nach jüngsten Angaben des Verlages 7 Menschen ums Leben. Drei weitere Personen, fünf Stubenfliegen, ein Spürhund des N.Y.P.D. sowie das Michelinmännchen wurden schwer verletzt. Wie ein Sprecher des Verlages in einer Stellungnahme erklärte, sei UNFALL nunmal die häufigste Todesursache auf der Welt. New York mache da keine Ausnahme.

 

Berlin. Die Ankündigung einer Lesung des Schriftstellers TOD D. UNFALL in der deutschen Hauptstadt sorgte und sorgt bundesweit noch immer für Besorgnis und Empörung. Die Schlagzeile „UNFALL in Berlin“ sei von den Medien bewusst so formuliert und als unseriöse Meinungsmache lanciert worden, erklärte der Autor. UNFALL sprach von einer -Zitat- „Hetzkampagne“ und hatte daraufhin die Lesung absagen lassen.
Eine großbuchstabige Boulevardzeitung titelte unmittelbar nach Bekanntwerden der Meldung „KEIN UNFALL IN BERLIN“ und erklärte weiter, stattdessen sei – Zitat „…der Autor nunmehr in den Medien verunglückt“. Das Blatt wird nun wegen gezielter Falschmeldungen vom Berliner Verkehrsministerium, dem ADAC und diversen Unfallkliniken verklagt.

Stockholm. Der bekannteste unbekannte Autor und Schriftsteller wurde heute traditionsgemäß durch den CIA der Literaturszene, den BuchClub65, in Stockholm gekürt. Im Rahmen einer Feierstunde wurde die begehrte Auszeichnung, der „Unsichtbare Füllfederhalter“, in diesem Jahr an den 71jährigen Ghostwriter I.R.GENDWER verliehen. Gendwer schrieb unter anderem mit Geheimtinte für den schwedischen Gruselautor S.K.ELETT und die deutschen ehemaligen Fernsehköche PETER SILIE und TOM ATE. Die Deutschen hatten 2012 mit dem Küchenschocker „HACKE-PETER UND DER FLEISCHWERWOLF“ Erfolge gefeiert.

Leipzig. Der für morgen angesetzte wissenschaftliche Vortrag zu dem Thema „Warum Vorträge uneffektiv und nicht nachhaltig sind“ wurde nun kurzfristig wegen mangelnden Interesses abgesagt. Der Referent, Dr. Neunmalklug dazu: „Es ist keineswegs bedauerlich – scheinbar haben die Besucher bereits den zentralen Gedanken des Vortrages erfasst und die Konsequenzen gezogen. Wie sie die so gesparte Zeit sinnvoller nutzen können, erfahren Interessierte dann im nächsten Monat.“ Wieviele Besucher dann diesem weiteren Vortrag fernbleiben werden, dazu war von dem Wissenschaftler nichts zu erfahren.

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